wird in dieser unserer Welt nicht schon von viel zu vielen in viel zu viele Ärsche gekrochen? Muß man dafür wirklich noch ein Plastikmodell bauen?
O tempora o mores! O der so.
wird in dieser unserer Welt nicht schon von viel zu vielen in viel zu viele Ärsche gekrochen? Muß man dafür wirklich noch ein Plastikmodell bauen?
O tempora o mores! O der so.
Hol das Stöckchen! *Hechel*
Fertig! Krieg ich jetzt ein Leckerli? *Hechel* Braver Roland! *Winsel*
Nein, ich will mich nicht über die Lese-Rechtschreibschwäche eines unbenannt zu bleibenden Zeitgenossen lustig machen.
Anprangern will ich hier vielmehr die Dreistigkeit jenes Menschen, der erst das Pinkelbecken mit der Klobürte unbrauchbar macht und dann über Verstopfung klagt.
Wo soll das bloß noch alles hinführen?
Von meinen Alpträumen hatte ich ja schon berichtet und ich hatte, glaube ich, auch erwähnt, daß ich diese Träume überaus schätze. Heute Nacht hatte nun ich einen besonders schönen Alptraum. Ich träumte nämlich von Gott. Von DEM Gott natürlich, nicht etwa von irgendeinem dahergelaufenen Wald- und Wiesengott. Das war nämlich so: (weiterlesen…)
Liebe Leute bei NeunDingsda,
ist es nicht schon schlimm genug, daß Euer Programm die Reinkarnation der Volksverdoofung ist und daß Eure Fragen selbst geistig behinderte 12jährige unterfordern würden? Müßt Ihr die Sendungen auch noch wiederholen? (weiterlesen…)
Ich gebe zu, einen Augenblick lang glaubte ich, eine bessere Zeit zöge herauf. Eine Zeit, in welcher die Menschen wieder Verantwortung für ihr Tun zu übernehmen hätten und in welcher Verbrechen wieder unbarmherzige Konsequenzen nach sich zögen. In meiner Phantasie sah ich Banker scharenweise in den Knast einfahren, nachdem sie zuvor in Schimpf und Schande aus ihren Büros gejagt wurden. Denn, so dachte ich, wenn man schon eine Kassiererin wegen des mutmaßlichen Diebstahls von sagenhaften 1,60€* sehr zu Recht den Arbeitsplatz streitig machen durfte, dann würden doch sicher jene, die das Land und gar die globale Wirtschaft in die Krise geritten hatten, gnadenlos mit Strafen belegt, die selbst noch Mitglieder der spanischen Inquisition ganz blaß werden ließe. Herr Zumwinkel würde ausgepeitscht, gerädert und gevierteilt. Banker würden im Schandkragen durch die Städte getrieben und an den Pranger gestellt. Herr Ackermann würde… ach nee, der hat ja nichts getan. Der Vorstand der HYPO-REAL-ESTATE** müßte in sackleinenen Gewändern gen Canossa pilgern und wieder zurück.
Tja, von wegen. Die Banker haben eben „nur“ schlecht gearbeitet, daß kann ja mal vorkommen und das ist kein Grund, ihnen die vertragsgemäß zustehenden Millionenboni vorzuenthalten. Herr Zumwinkel hat eben „nur“ Steuern hinterzogen, das ist ja schließlich kein Verbrechen, und außerdem ist ja schon genug damit gestraft, daß er jetzt mit nur noch wenigen Millionen Euro in seinem Wochenendhäuschen über die Runden kommen muß. Herr Ackermann… hat immer noch nichts getan. Und Pranger, Schandkragen und Vierteilen ist sowieso nicht menschenwürdig.
Wenigstens werden verbrecherische Kassiererinnen noch angemessen bestraft. Na wenn das kein Hoffnungsschimmer ist.
*Das entspricht in etwa dem Wert des Kugelschreibers, den Sie gestern aus dem Büro mitnahmen (aus Versehen natürlich), oder zwei Stunden Internetsurfen im Büro, oder 5 min Pause überziehen oder oder oder…
**Was soll das eigentlich heißen? Hypo = unter, Real = echt, wahr, wirklich, Estate = Besitz, Eigentum, Vermögen Wenn man mal „unter“ als Synonym von „wenig“ betrachtet, kommt man auf „Wenig Echtes Vermögen“? Wer würde denn so einer Bank sein Geld anvertrauen?
Ui, ich bin zum Konsiliarius ernannt worden. Frau Dr. Buchstäblich nämlich möchte, daß ich einen ihrer Patienten (Nennen wir ihn einfach Herr X) übernehme, den offenbar die Frage quält: leben in dulsberg ausländer 2008.
Das lieber Herr X ist eine sehr komplexe Frage.* Ausgehend von der Formulierung der Frage, die ja Auskunft über einen zukünftigen Zustand erheischt, der aber bereist in der Vergangenheit liegt, möchte ich folgendeMutmaßungen anstellen:
Aber zu Beantwortung ihrer Frage. Seit ich mich im Jahre 2001 zum Fürst vom Dulsberg ernannte, wird die alte längst überholte Unterscheidung zwischen Ausländern und Einheimischen nicht mehr angewandt. Stattdessen wird jetzt unterschieden zwischen „Arschlöcher die seiner fürstlichen Hoheit fürchterlich auf den Sack gehen“ und „Arschlöcher die seiner fürstlichen Hoheit etwas weniger auf den Sack gehen„. Der „Misanthropismus“ ist inzwischen Staatsreligion erklärt worden. Wir sind uns natürlich bewußt, daß immer noch Ewiggestrige gibt, denen eine Unterscheidung nach Herkunft wichtig scheint. Dazu möchten wir, Fürst vom Dulsberg und König von Mecklenburg Vorpommern, fesgestellt wissen, daß solcherart gestrickte Persönlichkeiten in unserem Reiche nicht wohl gelitten sind und die deshalb gern mal mit Verbannung bestraft werden. Und glauben sie mir, so ein Aufenthalt in Brandenburg ist wahrlich kein Spaß.
Zurück zum Thema: Seine Hoheit Fürst Roland der Misanthropische ist gebürtiger Mecklenburger, seine hochgeschätzte Mutter Gisela die Gramvolle ist Sudetendeutsche, deren Mutter Marie die Mürrische war Tschechin und deren Mutter zuvor, war Katinka von Ungarn. Unsere männlichen Vorfahren beschränkten sich darauf Mecklenburger zu sein. Wir dürften seine Übelgelauntheit Fürst Roland also mit Fug und Recht als Ausländer bezeichnen, wäre die Frage der Abstammung nicht so was von scheißegal.
Um also Ihre Frage abschließend zu beantworten:
Ja. Und keinen interessierts.
Vielen Dank für Ihre Frage
Ihr Dr. Dr. R. Schwarzer
Wo ich schon mal dabei bin, kann ich ja gleich mal meine eigenen Patienten abfertigen: (weiterlesen…)
Schön wenn die eigene Mutter einen um Rat bittet, Wenn sie dies allerdings mit den Worten „Du hast gesoffen und du warst verrückt, wen soll ich denn sonst fragen“ tut, sollte man darauf achten, daß der Rest des Cafe’s nicht zuhört.
Das könnte sonst eindeutig mißverstanden werden.
Meine liebe Schwester hat es mal gebracht, mich ihren sozialpädagogischen Kommilitonen mit den Worten vorzustellen: „Der mit dem Buch ist mein dissozialer Bruder. Besser ihr sprecht ihn nicht an, solange er liest.“
Mein Vater meinte einmal: „Du bist das einzige meiner Kinder das mit Sicherheit von mir stammt. Irgendwie deprimierend.“
Und mein Bruder… Na ja mein Bruder ist ein ordnungsliebender Sauberkeitsfanatiker, der keine 2 ½ Minuten allein sein kann und jedesmal einen Schreikrampf kriegt wenn er meine Bude sieht, die ja sooo unordentlich ist.
Komischerweise haben wir uns trotzdem alle lieb. Irgendwie merkwürdig.