Archiv für August 2009

Im Bett mit Adolf

31 August 2009

schon vor geraumer Weile habe ich darauf hingewiesen, das die Auswahl der Bettlektüre erheblichen Einfluß darauf haben kann, ob der Damenbesuch zu bleiben gewillt ist, oder nicht.

Heute kann ich hinzufügen, daß auch die Auswahl qualitativ hochwertiger Literatur mitunter nicht zu einer Erotisierung der Herzensdame beiträgt.

Hitler. 100% aller befragten Frauen möchten nicht das Bett mit ihm teilen.

Hitler. 100% aller befragten Frauen möchten nicht das Bett mit ihm teilen.

Ratten

30 August 2009

Liebe Bildredaktion,

ich bin ja auch nicht damit einverstanden, was der Senat der Stadt Hamburg so mit unserem Hamburg anstellt, aber deswegen muß man sie ja nicht gleich Ratten nennen.

Oh mein Gott, wie werden alle draufgehen!!!

Oh mein Gott, wie werden alle draufgehen!!!

Das ist nicht nett den Ratten gegenüber. Ach, es ging gar nicht um den Senat, sondern um Panikmache? Dann nehme ich natürlich alles zurück und behaupte das Gegenteil.

Liebe Grüße

Euer Roland

Peinliche Tonträger II

30 August 2009

Habe ich noch vor kurzem behauptet, Sascha, Enya und die Prinzen wären meine peinlichsten Tonträger? Äh… Ich fürchte es geht schlimmer:

I should be so lucky

I should be so lucky

Und hier hab ich noch nicht mal eine Ausrede, denn die Platte hab ich 1985 eigenhändig aus der Stadtbibliothek Schwerin geklaut. Ist das eigentlich schon verjährt?

Nachtrag: Stadtbibliothek ist übrigens nicht richtig. Richtig ist: Wissenschaftliche Allgemeinbibliothek des Bezirkes Schwerin. Nur damit nicht der Eindruck ensteht, ich würde etwa ganz profane Bibliotheken beklauen.

…3 …2 …1

28 August 2009

URLAUB!

Zeichen und Wunder

27 August 2009

Müde und zerschlagen von des Tages harter Last, schleife ich gestern Abend meinen erschöpften Kadaver gen Dulsberg, als mich plötzlich dünkte, daß Seltsames vorginge. Da standen Menschen in meiner Strasse, die sich miteinander unterhielten, und Kinder spielten draussen (!) und manch fröhliches Wort wechselte von Balkon zu Balkon. Nicht, daß hier gerade ein Strassenfest standfand, das nun wirklich nicht, aber verglichen mit dem sonstigen Stadtteilklima, herschte heute eine Stimmung von geradzu brasilianischer Lebensfreude.
Irgendwas stimmt hier doch nicht, dachte ich noch so, als meine Nachbarin mich auch schon darüber aufklärte, daß das Fernsehkabel seine Funktion eingestellt habe, weshalb sie nun bedauerlicherweise ihre Serien nicht sehen könne.

Das sieht man es doch mal wieder, kaum nimmt man den Leuten den Fernseher weg, schon reden sie wieder miteinander.
Obwohl, wenn der Zustand übers Wochenende anhält, rechne ich mit Aufständen. :D

Die 10 Gebote der Faulheit

27 August 2009
  1. Du sollst Freude am Leben haben.
  2. Du sollst nicht unnütze Güter ansammeln noch Reichtümer erstreben, denn sie lenken dich nur vom Wesentlichen ab. Bedenke, daß Du sterben mußt, und Habsucht läßt Dich nicht einen Tag länger leben.
  3. Du sollst nicht mehr Zeit mit der Arbeit, als mit Deinen Kindern verbringen.
  4. Gedenke des Feierabends und halte ihn heilig.
  5. Du sollst in Frieden mit deinen Mitmenschen leben, denn wahrlich ich sage Dir: Krieg macht zuviel Arbeit.
  6. Du sollst freigiebig und großzügig und hilfsbereit zu Deinem Nächsten sein, denn so hat jeder weniger Arbeit.
  7. Weder sollst Du Deinen Nächsten zur Arbeit zwingen, noch sollst Du Dich zwingen lassen.
  8. Du sollst ein furchtloses Leben führen und jede Woche Kuchen backen.
  9. Du sollst Deinen Kopf benutzen, denn es steht geschrieben: Wer’s nicht im Kopf hat, muß es in den Beinen haben.
  10. Du sollst Dir nicht von jedem Dummbatz Vorschriften machen lassen.

Seligpreisungen

26 August 2009
  1. Selig sind die Langschläfer; denn sie dürfen weiterschlafen.
  2. Selig sind, die ihren Kopf benutzen; denn wer es nicht im Kopf hat, der muß es in den Beinen haben.
  3. Selig sind, die sich nicht zu viel Arbeit machen; denn sie sollen früher Feierabend haben.
  4. Selig sind die Zuckerbäcker; denn zaubern Freude in jedes Herz.
  5. Selig sind die Naschkatzen; denn sie werden das süße Leben schmecken.
  6. Selig sind die Epikureer; denn sie werden furchtlos sein.
  7. Selig seid ihr, wenn euch die Menschen um euer Faulheit schmähen und verfolgen und reden allerlei Übles gegen euch, denn sie sind arme Idioten.
  8. Seid fröhlich und getrost; denn das Leben ist schon kompliziert genug.

Ergänzungen bei Bedarf bitte in die Kommentare.

Urlaubscountdown

25 August 2009

HAUSMITTEILUNG

Sehr geehrte Kollegen,

wie Sie vielleicht wissen, wird Koll. Schwarzer am kommenden Freitag seinen unwohlverdienten Urlaub antreten. Bitte nutzen Sie die Gelegenheit, bis dahin alle Ihre Probleme und Sorgen in Herrn Schwarzers Hände zu geben. Seien Sie versichert, daß Koll Schwarzer auch größere Projekte und Anforderungen anstandslos bis Freitag erledigen wird. Kleinere Fehler sollten Sie auf keinen Fall irgendjemand anderem als Herrn Schwarzer schicken. Herr Schwarzer schafft das locker!!
Sollten Sie gerade keine Projektanforderungen oder Fehlermeldungen zur Hand haben, hört sich Herr Schwarzer auch gerne Ihre persönlichen Probleme an! Übrigens ist Herr Schwarzer Systementwickler. Der macht also so Sachen mit Computern! Fragen Sie ihn also ruhig nach Outlook-Einstellungen, Word-Formatierungen oder völlig vermurksten Excel-Tabellen. Herr Schwarzer kennt sich aus mit so Computermist! Der macht das gern!! Ehrlich!!!

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Personalabteilung

PS.: In Ihrem Handy, Ihrem Kofferradio und Ihrer gottverfickten Fernbedienung sind auch so Computerchipdingens drin. Fragen Sie bei Problem also gern Herrn Schwarzer. Herrn Schwarzer! HERRN SCHWARZER!!!*

Ich bin ganz sicher, daß irgendwer so eine Hausmitteilung verschickt haben muß. Anders ist das Arbeitsaufkommen nicht zu erklären. *Schluchz* Noch drei Tage.

 

 

*Merkt man es mir eigentlich an, daß ich grad ein bißchen angepißt bin?

HARTZ-IV-Empfänger Marsch Marsch!

24 August 2009

Tatsächlich stammen circa 35 Prozent der Bundeswehrangehörigen aus den neuen Ländern. Deren Anteil beträgt aber nur etwa 20 Prozent der Bundesbürger. Dieses Faktum untermauert die These, dass die Bundeswehr auf dem Weg ist, eine Unterschichtenarmee zu werden. (Quelle)

Mit anderen Worten: Ossi = Unterschicht.

Na ein Glück, daß ich nicht so leicht zu kränken bin. :D

Nachtrag: Wenn man berücksichtigt, daß der Osten entbürgerlicht und verwahrlost ist, ist Unterschicht fast schon wieder ein Kompliment. Was haben die nur immer mit den Ossis?

50 Wochen Training KW 3

24 August 2009

Aufmerksamen Lesern meiner Belanglosigkeiten wird gewiß aufgefallen sein, daß mein sportlicher Rechenschaftsbericht bisher noch nicht erschienen ist. Ursache hierfür ist nun gar nichts Geheimnisvolles, ist es doch einfach so, daß ich in der vergangenen Woche schlicht eine faule Sau war. Das nun wird freilich eine Erleichterung sein, für viele die zwar schon immer mal wieder Sport treiben wollten, sich aber nie so recht durchzuringen vermochten, und die deshalb ein schlechtes Gewissen zu peinigen pflegt. Diejenigen welchen werden es gewißlich mid Erleichterung zur Kenntnis nehmen, daß auch hochtrainierte leistungsamateursportler gelegentlich Schwäche zeigen. Gern geschehen.
Berichtenswert will mir auch nur scheinen, daß ich am Sonnabend so auf meiner Wiese lag und der holden Göttin Müßiggang huldigte, von ein paar jungen Leuten zu einem Basketballspiel eingeladen wurde, aus welchem ich genau 3 Lehren zog:

  1. Barfuß auf einer Wiese liegen ist der Gipfel des Menschseins, aber eher unratsam beim Basketballspielen.
  2. Egal wie gut man eine Sportart trainiert hat, kaum macht man etwas anderes, keucht man sich die Lunge aus dem Hals.
  3. Du sollst nicht gegen Leute spielen, die 20 Jahre jünger und 30kg leichter sind als Du.

Wochenergebnisse:

KW Datum Trainingsart KM Zeit kcal ØPuls
3 16. – 22.08 Nix, Nada 0,00 0 -0 53
2 09. – 15.08 Laufen 30,67 3:11:46 -2845 142
1 02. – 08.08 Laufen 20,02 1:59:42 -1701 140
    Fußball 5,94 1:44:16 -452 121

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