Archiv für September 2009

Muß ich mir Sorgen machen,

29 September 2009

wenn der Hot-Dog-Dealer lustige Bildchen auf’s Würstchen malt?

Will der mich anbaggern?

Will der mich anbaggern?

Whohoo!!

29 September 2009

Ich hab schon wieder gewonnen!

Und alls so: Yeaahh!

Und alle so: Yeaahh!

Das ist schon der zweite Gewinn mit diesem Los. Nur noch 100.000 mal den gleichen Gewinn, und ich muß nie wieder arbeiten. Yeah!

Muhahahahaha…

28 September 2009

SPD-Seite vom 28.09.09

Ja klar doch! *Gnihi*

Ja klar doch! *Gnihi*

Aber sicher doch Jungs, niemand wählt euch, aber Mitglied will jeder werden, oder was? Vielleicht besinnt Ihr euch ja erstmal wieder darauf, was Sozialdemokratie bedeutet. Dann könnt ihr auch wieder um Mitglieder betteln.

„Jetzt Mitglied werden!“ *Auahau*

Wahltagskater

28 September 2009

Nachdem ich nun ein Nacht Zeit hatte, meine Wahlergebnisdepressionen zu pflegen, stellt sich mir nun die Frage, warum mir das Ergebnis eigentlich so auf die Verdauung schlägt. Also natürlich ist das Ergebnis zum Kotzen und ich bezweifle ernsthaft, daß uns vier Jahre Westermerkel gut bekommen werden. Aber ich frage mich schon, was ich denn eigentlich erwartet oder wenigstens erehofft habe. Das die Piratenpartei 35% kriegt und mit den Grünen eine freiheitliche Ökodiktatur errichtet? Nee, das war doch eher unwahrscheinlich. Trotzdem schade.
Ich rede mir jetzt mal das Wahlergebnis schön:

  1. Wir haben eine Regierung die man zurecht und uneingeschränkt hassen darf, und die Schuld an allem trägt, weil sich niemand mehr mit dem „Große-Koalition-Gewimmer“ rausreden kann.
  2. 2013 gibt es wieder einen richtigen Wahlkampf.
  3. Die Verräterpartei hat mal richtig was auf die Fresse gekriegt.

Das wars aber leider auch schon. Sonst noch Ideen?

Wahltag

27 September 2009

Nachdem ich heute 10:30Uhr mit explosiver Diarrhoe wach wurde, beschloss ich, daß ich ebensogut wählen gehen können, immerhin gibts im Wahllokal jede Menge Papier. (Nicht das ich den Eindruck erwecken will, ich schisse auf die Demokratie.)

Jedenfalls habe ich meine Pflicht getan und jetzt warte ich auf das Ergebnis. Nicht, daß ich irgendwelche Überraschungen erwarte.

Nachtrag 18:00 Uhr: Was hab ich gesagt? Keine Überraschung. Schwarz-Gelb wird es machen.

Nachtrag 19:30 Uhr: Kann mal jemand der Merkel und dem Westerwelle das blöde Grinsen aus Fresse schlagen?

Nachtrag 19:53 Uhr: Der einzige Trost ist mir, daß ich diesesmal wenigstens nicht schuld bin. Ich war ja wählen.

Nachtrag 20:15 Uhr: Überlege mir gerade ob ich jetzt Herrn Mc. Winkel verklagen darf. Immerhin hat er ja versprochen, Schwarz-Gelb würde verhindert, wenn ich wählen ginge.

Nachtrag 20:35 Uhr: Merkel und Westerwelle sehen so aus, als würden sie es gleich treiben wollen. Na ja, der Unterschied zwischen Koalieren und Kopulieren ist wahrscheinlich eh nur ein kleiner.

Nachtrag 20:55 Uhr: Wo wir grad bei Sex sind: Kann es sein, daß das Wahlergebnis Ausdruck einer psychosexuellen Störung ist? Jedenfalls sieht das Ergebniss aus wie etwas das sich nur Masochisten freiwillig antun. Hübsche Idee eigentlich, Merkel in Lack und Leder …

Nachtrag 22:25 Uhr: Ich denke ich werde mich jetzt Dr. No anschließen… Ach Scheiße ich trinke ja gar nicht… Hat jetzt noch irgendein Dealer auf?

Ach Du Scheiße,

26 September 2009

jetzt hätte ich doch fast vergessen, daß ich morgen wählen gehen darf. Mein Güte die Zeit vergeht aber auch schnell. Irgendwie hatte ich immer noch nicht genügend Zeit darüber nachzudenken, wem ich mein Mandat geben sollte. Vielleicht sollte ich das ja ganz spontan entscheiden? Oder vielleicht würfeln?

Lustigerweise habe ich gar keine Wahlunterlagen bekommen, was ich der Fairness halber mal nicht als Aufforderung zur Stimmenthaltung betrachten will. Als ich der fehlenden Wahlbenachrichtigung wegen im örtlich zuständigem Amt anrief, teilte mir die hörebar genervte Wahlbenachrichtungskartenverschickungsbeauftragte mit, daß ich „bei weitem nicht der Einzige“ sei, und das ich halt „einfach so wählen“ gehen solle. Na das mach ich doch glatt, obwohl ich mich gar nicht erinnern kann, daß bei vorangegangenen Wahlen besondere Umstände gemacht hätte, und zumindest meinem Eindruck nach auch immer nur „einfach so“ da war.

Ich bin ja mal gespannt, ob das wirklich „einfach so“ klappt.

3 Tage

24 September 2009

3 Tage hat es gedauert, mich allein durch den Berg liegengebliebener Arbeit zu wühlen, den meine urlaubsbedingte Abwesenheit hat entstehen lassen. Da fragt man sich doch, warum man überhaupt in den Urlaub geht. Und wenn sich dann erst mal rumgesprochen hat, daß man wieder zur Verfügung steht, hört das Telefon nicht mehr auf zu klingeln, weil alle ganz schnell ihre Sorgen loswerden müssen, die sich laaange drei Woche sonst keiner anhören wollte. *Seufz*
Chef wird langsam eigenartig auf seine alten Tage. Irgendwie scheint er die Freuden der Bürokratie für sich entdeckt zu haben, jedenfalls will jetzt andauernd für jeden Scheiß „Statusmeldungen“ und „Zwischeninfos“ und muß jedes Problem haarklein erklärt kriegen. *Doppelseufz*
Überhaupt ist das Problem mit der Arbeit ja eigentlich nicht, daß man sich anstrengen muß, um einen einigermaßen gesicherten Lebensunterhalt zu verdienen, und auch nicht, daß man ein ganze Reihe von Sachen lieber täte, als arbeiten. Nein, das wahre Problem der Lohnarbeit besteht in der Fremdbestimmung. Ich erklär das mal kurz: Früher, als der Mensch noch fröhlich durch die Steppen und Wälder zog, und nur so lange an einem Ort blieb, wie es dort ausreichend Mammuts und Kannichen gab, wurde die Notwendigkeit zur Arbeit ausschließlich von den elementarsten Bedürfnissen bestimmt. Wenn man Hunger hatte, brachte man mal eben ein Mammut um, und den Rest der Woche hatte man satt zu essen. Bei evtl. Kältegefühlen tackerte man allerlei Hamster und Zwergkaninchen aneinander und für den Rest des Lebens hatte man einen prächtigen Pelzmantel. Alles in allem also mußte man nicht wirklich viel arbeiten.  Natürlich gab es auch schon damals Leute, die bestimmten wo es langging. Meist waren das die Leute, die wußten wo und wie man die frischesten Mammuts ernten konnte und wo die pelzigstens Tierchen ihrer natürlichen Metamorphose zum Mäntelchen harrten.
Das ist im Prinzip auch heute noch so. Der Rudelführer bestimmt das Ziel und das Rudel bringt das Mammut um. Mit dieser Art Fremdbestimmung könnte ich nun auch noch umgehen.
Nun ist es aber so, daß es mittlerweile nicht mehr nur einen Rudelführer gibt. Denn durch die Erfindung des Telefons und der elektronischen Post (mögen ihre Erfinder auf ewig in der Hölle schmoren) wurden wir alle zu kleinen Mitbestimmern, die einander rund um die Uhr mit allen möglichen Aufgaben, Problemen und Sorgen belästigen können. Jeden Tag bekomme ich etwa 35 eMails und 15 Telefonanrufe und jede(r) einzelne bedarf unmittelbarer dringender Aufmerksamkeit und Bearbeitung.
Statt eines Rudelführers habe ich jetzt also 50 Anführer, die noch dazu allesamt unterschiedlicher Ansicht darüber sind, welches Mammut zuerst zu killen ist. *Seufz*
Das trägt nun sicherlich nicht zur Arbeitsfreude bei und zur Lebensfreude schon mal gar nicht. Weshalb es auch nur eine Lösung für das Problem gibt, indem man sich nämlich auf das Wesentliche des Lebens konzentriert. Kuchen essen, Füße hochlegen und den Kindern beim Spielen zugucken.

Ich werd heut seeehr pünktlich Feierabend machen. :D

Erholungslevel

21 September 2009
gefühlte Erholung

gefühlte Erholung

noch Fragen?

Nichts

20 September 2009

3 Wochen Urlaub nähern sich ihrem Ende und weil die Götter der Lohnsklaverei es so wollen, muß ich morgen wieder meinen faulen Kadaver zur Arbeit schleifen, wo so sicher wie der Untergang des Abendlandes ein Haufen liegengebliebener Arbeit auf mich wartet.  Und obschon dies Grund genug wäre, desterhalb in eine veritable Melancholie zu verfallen, will ich mir zumindest für heute noch nicht die Lebensfreude versauen lassen. Zumal ich doch immerhin drei Wochen Zeit hatte genau das zu tun, was ich am besten kann. Nichts. Oder zumindest nichts, was meine vorbildlichen Erzieher je als „sinnvolle Freizeitbeschäftigung“ bezeichnet hätten. Aber wer kümmert sich schon um die Meinung von Erziehern.
Nun mag man einwenden, daß es aus philosophischen und praktischen Gründen gar nicht möglich ist, Nichts zu tun, und in der Tat tat ich natürlich Einiges, das zu berichten aber nicht lohnt. Wen würde es schon interessieren zu erfahren, daß ich meine Tage lesend im Park verbrachte oder allerlei leckere Süßigkeiten zubereitete. Davon einmal abgesehen, führt Philosophie bekanntermaßen zu Schwermut, und hierzu werde ich morgen früh genügend Gründe finden, wenn ich mein Postfach öffnen werde. Ich rechne mit mindestens 300 überfälligen eMails. *Seufz*
Aber dazu morgen mehr. Denn statt zu seufzen und zu stöhnen, werde ich mir lieber einen Apfelauflauf zaubern, mich des Sonntags erfreuen und den Herrgott einen guten Mann sein lassen.. Solltet ihr jetzt übrigens auch tun.

Es lebe die Barfüßigkeit!

Aaarrrgh

15 September 2009

Vor ein paar Jahren machte ich im Rahmen meiner Studien einmal einen Psychotest genannt MMPI, dessen Ergebnisse so langweilig waren, daß ich sie schon längst vergessen habe. Ein Punkt ist mir allerdings im Gedächtnis geblieben, weil er mir so irreal erschien. Die testende Psychologin vermeinte nämlich einen gewissen Hang zur Zwanghaftigkeit festgestellt zu haben, was mir angesichts des Zustandes meiner Wohnhöhle einigermaßen seltsam schien.

Anderseits habe ich gerade eine Dokumentation zum Thema PARASITEN gesehen, und just in diesem Moment habe ich das überaus dringende Bedürfnis, meine Bude zu sterilisieren und eine ganz Flasche Sakrotan zu schlürfen. Es gibt ja soo eklige Viecher…Wußtet Ihr, daß es Mundamöben gibt? MUNDAMÖBEN! Örghs. Das ist ja so unhygienisch.


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