Archiv für Oktober 2009

Ah ja!?

31 Oktober 2009
Ich muß das nicht verstehen, oder? :)

Ich muß das nicht verstehen, oder? :mrgreen:

 

Winke-Winke-Lala

30 Oktober 2009

Ich liebe Besucher. Und ich weiß es sehr zu schätzen, wenn sie wieder abreisen. Mein Reich gehört wieder ganz alleine mir. Bleibt eigentlich nur noch eins zu tun. (weiterlesen…)

Und jetzt alle!

30 Oktober 2009

„Oh no no, I never go to work…“

gesehen beim Wahrsagerchecker

feel like german kantinenessen*

29 Oktober 2009
Serviervorschlag

Das Leben -Serviervorschlag-

*mein Beitrag zur allgemeinen Denglischfizierung

Hummeln hört die Signale!

29 Oktober 2009

Dank eines Artikels unserer Wunderbaren Welt des Wissens bin ich auf ein Thema aufmerksam geworden, das offenbar schon vielzulange der Öffentlichkeit verschwiegen und verheimlicht wurde.
Wie ursprünglich die Riesenmaschine berichtete, ist es offenbar gängige Praxis zu Bestäubung von Tomaten statt Bienen Hummeln einzusetzen. „Ei na und?“ mag jetzt der eine oder andere fragen: „Was soll daran so schlimm  sein? Is doch schon schön wenn auch Hummeln nicht bummeln? Gnihi.“ „Ja freilich“ sag ich da: „Auch Hummeln sollen nicht darben, aber erstens bin ich für schlechte Reime zuständig, und zweitens geht es hier nicht um Hummelarbeit ansich, sondern um die Gründe, warum man statt Bienen Hummeln einsetzt.“ Welche dies sind, darüber klärt uns mit kaum verholenen Zynismus die Hummelbestäubungsinformationsseite auf.
Hummel so heißt es dort, hätten ein höheres Arbeisttempo, könnten mehr tragen und wären „darüber hinaus anspruchsloser in Bezug auf ihre Arbeitsbedingungen.“ Ha! Wird die Hummel der Türke des 21Jh.? Günter Wallraff wo bleiben Sie? Auch wären Hummeln noch bei „geringer Lichtintensität aktiv“ und ließen sich auch „von starkem Wind und leichtem Regen nicht abschrecken.“ Mit anderen Worten, die schuften auch noch bei Bedingungen, bei denen man keine Biene nach draussen jagen würde. Ja? Soll das damit gemeint sein? Frechheit.
Das wichtigste Argument für die Hummelbestäubung ist aber, daß “dass sie [Hummeln] kein Kommunikationssystem haben“, weshalb sie einander nicht über einträglicher Quellen in formieren können.
Oder wie die Riesenmaschine sagt: „Während Kollegin Biene ihren Co-Bienen vortanzt, dass jenseits der langweiligen Tomaten viel leckerere Blüten warten, ist die dicke Hummel so doof, nur dort bestäubend herumzubrummen, wo man sie ausgesetzt hat.
Man nutzt hier offensichtlich die kommunikative Behinderung der Hummeln aus, und zieht schnöden Profit daraus!

Wir, die PKHF™ verurteilen die schamlose Ausbeutung des puschligsten Insektes aller Zeit, auf’s Allerschärfste, und fordern mit aller Deutlichkeit, mit dieser Hummelfeindlichkeit einzuhalten! Hiermit laden wir ein zur Gründung der „Initiativgruppe Hummel Hummel – Mors Mors“, und erwarten zahlreiche Unterstützung.

Zurück in die angeschlossenen Irrenhäuser!

 

Aber was mich wirklich mal interessiert: Wie schmeckt eigentlich Hummelhonig? Und wie Tomatenhummelhonig? Hat irgendwer Erfahrungen?

Fragen, Fragen, Fragen

29 Oktober 2009

barfuß auf der Wiese
Das ist sehr weise! Herzlich willkommen in der PKHF™

poetische Kostbarkeit
Finden Sie haufenweise hier.

poetische Sparsamkeit
Huh? Hmm.
Poetengeiz
hat eig’nen Reiz.
sparsam genug?

kenn wenn der wäscht sich nie
Ja der alte Kenn Wenn ist aber auch ne dreckige Pottsau, aber warum überrascht Sie das so?

Arschloch
Sie schon wieder.

wie begraben die Inuit ihre toten?
Loch buddeln, Leiche rein, Loch zubuddeln? Oder dachten Sie an diese alte „Den-Eisbären-zum-Fraß-vorwerfen-Legende“? Um ehrlich zu sein, weiß ich nicht, ob das wirklich stimmt, aber mal angenommen, ich lebte in unmittelbarer Nachbarschaft zum gefährlichsten Landraubtier der Welt, dann würde ich es nicht noch extra auf meine prinzipielle Eßbarkeit hinweisen, indem ich es mit meinen toten Verwandten füttere. Ich würde nämlich befürchten, daß es auf die Idee kommt, sich bei den Lebenden ein kleinen Nachschlag zu holen. (weiterlesen…)

Besucherkurztelegramm

28 Oktober 2009

Wie bereits angekündigt, beherberge ich bis Freitag Besuch in meinen heiligen Hallen, was für einen Menschen mit leicht antisozialen Tendenzen schon mal schwierig sein kann. Bisher sieht es wie folgt aus:

  • Besuch zeigt sich bisher erfreulich pflegeleicht
  • Kind (8Jahre) kann hervorragend mit Gammeboy (oder wie auc immer das Ding heißt) ruhiggestellt werden
  • Kind zeigt beunruhigende Neugier bezüglich meiner EDV (muß Pornossammlng verschlüsseln)
  • Kind interessiert sich sehr für meine Schallplatten (ernst ermahnt sich davon fernzuhalten)
  • Kind erweißt sich als unfähig mein Wählscheibentelefon zu bedienen (altmodische Technik hat durchaus Vorteile!)
  • Besuch will morgen zu König der Löwen gehen (Hurra  ich habe einen freien Abend!)

Alles in allem schätze ich die Wahrscheinlichkeit den Besuch ohne schwerwiegende psychische Schäden zu überleben, auf etwa 75%

Aubacke

27 Oktober 2009

Bekenntnis eines Zahnarztphobikers

Ohne Furcht zeig ich die Zähne
dieser Welt, und jede Träne
hab ich mir bisher verbissen
weil das Kerle nun mal müssen.

Wenn ich der Frauen Gegenwart genossen
war mein Mund fast nie geschlossen
und so manche wahrhaft Schöne
wurde schwach dank meiner Zähne.

Doch will ich fast in Ohmacht kippen
soll ich beim Zahnarzt meine Lippen
öffnen, und dem Dentalist
zeigen, was so Sache ist.

16:00 Uhr habe ich beim Zahrzt anzutreten. *Seufz* Kommt jemand mit Händchen halten?

Nachtrag 17:00 Uhr: Na das ist ja noch mal gut gegangen. Vielen Dank für euer Mitgefühl, es scheint geholfen zu haben. Jedenfalls hat er überhaupt nicht gebohrt! :) (weiterlesen…)

1989 -Nachtrag-

27 Oktober 2009

Mir ist grad ein bißchen ostalgisch zumut:

1989

26 Oktober 2009

Ah! Das Jahr 1989! War das ein Jahr! Die Russen zogen sich aus Afghanistan zurück, auf dem Platz des himmlischen Friedens zeigte die chinesische KP was sie so unter Frieden versteht, Ronnie Reagen ging, Georg Bush sen. kam, Herr Chomeini zeigt der Welt was er unter muslimischer Toleranz versteht, Solidarność wurde wieder zugelassen, die Mauer fiel, Karl-Eduard von Schnitzler hielt endlich die Fresse und der Teichrohrsänger war Vogel des Jahres. Und ich bin dabei gewesen. Na ja jedenfalls lebte ich damals und bekam davon gerade soviel mit, wie man als 20jähriger eben mitbekommen kann, wenn der primäre Lebensantrieb darauf besteht, möglichst viele Frauen flachzulegen. Mit anderen Worten, ich erinnere mich praktisch an gar nichts mehr.

Woran ich mich allerdings deutlich entsinne, ist die größte Demütigung der Weltgeschichte, seit Darwin der Menschheit ihre Affenabstammung erklärte. Und sie passierte mir. (die Demütigung, nicht die Affenabstammung) Meine damalige Freundin zwang mich damals nämlich unter Androhung andauernden Sexentzuges dazu, eine Tanzfläche zu betreten und(!) zu tanzen.
Nun muß man wissen, daß ich nicht tanze. Und ich meine jetzt nicht, daß ich zu schüchtern oder gehemmt wäre, daß es mir peinlich wäre, beim Tanzen beobachtet zu werden. Nein, „ich tanze nicht“ meint, daß ich aus genetischen Gründen nicht in der Lage bin, auch nur in Grundzügen zu begreifen, wozu Tanz überhaupt gut ist, geschweige denn, daß ich mich einigermaßen angemessen zu Musik bewegen könnte. Das ist bei mir so eingebaut, und daran kann ich genausowenig etwas ändern, wie an meiner Augenfarbe oder an der Tatsache, daß ich Deutschlands bester Liebhaber bin.
Das soll nun nicht heißen, daß ich mich nicht schon gelegentlich discofoxmäßig bewegt hätte, aber die meisten Frauen erkennen recht schnell, daß meine Begabungen auf anderen Gebieten liegen, und quälen mich nicht länger. Nun würde ich den Tausch Sex gegen Tanz nicht zwangsläufig als Demütigung verstehen, aber meine Freundin zwang mich eben nicht einfach zum mehr oder minder rythmischen Herumtippeln, sondern zum LAMBADA-Tanzen. Der Lambada, liebe junge Hobbitse mit der Gnade der späten Geburt, ist nun ein Tanz, der zwar in der Kulturgeschichte des Tanzes kaum über eine Fußnote hinauskommen würde und für geübte Tänzer auch nicht sonderlich schwierig sein mag, aber er erfordert doch mehr Beweglichkeit als ein Bügelbrett und ich aufzubringen in der Lage sind, und außerdem bin ich von soviel Lebensfreude eindeutig überfordert. (siehe auch: http://www.youtube.com/watch?v=5AfTl5Vg73A)
Natürlich „tanzte“ ich trotzdem. Sex gab es dennoch nicht, weil ich dieses Traumas wegen,  erst mal 4 Wochen keinen hochbekam, und danach hatte ich die Gute schon in den Wind geschossen. Manchmal träume ich noch heute von dieser Nacht, und nichts ist mir je so peinlich gewesen*. Diese Geschichte muß ich schon mindestens 3,5Milliarden mal erzählt haben. Ich habe sie im Firmenintranet und als Comic veröffentlicht, Hollywood denkt über eine Verfilmung nach, Spiegel-TV berichtete in einer dreistündigen Dokumentation und nur zur Sicherheit habe ich sie auch auf meine Visitenkarte drucken lassen. Kurz, jeder, aber auch absolut jeder, der mir schon mal von Angesicht zu Angesicht gegenüberstand, weiß, daß man mich besser nicht zum Tanzen auffordert.

Um so weniger kann ich es verstehen, daß es immernoch Frauen gibt, die glauben, mir eine Freude damit zu bereiten, mich zu so etwas einzuladen:

(weiterlesen…)


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