Archiv für Juli 2010

Tierisch

30 Juli 2010

Neulich nach fünf Litern Bier
entdeckte ich das Tier in mir.
Das ist nun nicht verwunderlich,
trägt doch ein jeder Mann in sich,
ein Tier das den Charakter trimmt
und sein Verhalten mitbestimmt.

So kennt man Löwe oder Tieger
als innres Tier gewaltger Krieger.
Und manch starker Manne fand
im Inneren nen Elephant.
Mir jedoch verriet das Bier
ich wär ein puschlig Hasentier.

Und ich denk noch so: „Verdammt. Das kommt auf Visitenkarten bestimmt nicht gut.“

Doch ist das freilich halbsowild,
mag auch so manches Mannesbild
mit Häschen nicht gemein sich machen
ich kann darob nur herzlich lachen.

Gewiß ein Hase ist kein Bär
und nicht so furchtbar legendär,
wie Tiger, Löwe oder Drache
doch gibt es da noch jene Sache,
die Hasen öfter tun als alle andern
und ich rede nicht vom Wandern.

Heile, Heile, Segen

23 Juli 2010

Wir basteln uns eine „Alternative Heilmethode“

Seien wir ehrlich, als Massenbewegung läßt die Puschlige Kirche der heiligen Faulpelze (PKHF™) sehr zu wünschen übrig. Zwar fühlen sich viele Menschen den Idealen der Bewegung grundsätzlich zugeneigt, aber für eine wirkliche Massenbewegung sind die Anhänger schlicht zu faul. Was natürlich einerseits großartig ist, anderseits aber auch nur wenig Geld in die Kassen spült. Deshalb halte ich es für nötig, die Prinzipien unserer Religion weiter zu verbreiten, indem wir eine alternative Medizin entwickeln, die auch die Ungläubigen erreichen kann.

Gemäß des Regelwerks aller alternativen Heilmethoden, ist eine Heilmethode dann schlecht, wenn sie mit den Schlagworten: Künstlich, Chemisch, Westlich, Wissenschaftlich und Pharmazeutisch (Modern) beschrieben werden kann. Daraus folgt, das unsere Methode Natürlich, Energetisch, Östlich, Kräuterlich und Traditionell sein muß. Natürlich sind alle diese Begriffe nur relativ zu betrachten. Erst neulich laß ich, daß der Kaffeeeinlauf ein „uraltes Hausmittel“ sei. Das bei knapp 100 Jahren von „uralt“ nicht die Rede sein kann, versteht sich von selbst, aber es demonstriert sehr schön die Vorgehensweise. Käme man nämlich erst heute auf die Idee, unschuldigen Patienten ohne Verstopfung Kaffee in den Arsch zu blasen, müßte man sich zu Recht fragen lassen, ob man denn noch alle Tassen im Schrank hätte. Da die Methode aber schon „uralt“ ist, muß ja was dran sein, und darf ergo nicht mehr hinterfragt werden.

Aber zunächst brauchen wir erst einmal ein Axiom, auf dem unser Weltbild und damit unser Heilmethode beruhen soll. Und weil wir die PKHF™ sind, und das ganze ja irgendwie passend sein muß, lautet unser Axiom:
Corpus omne perseverare in statu suo quiescendi vel movendi uniformiter in directum, nisi quatenus illud a viribus impressis cogitur statum suum mutare.1
Wie Ihr zweifellos sofort erkannt habt, handelt es sich hierbei um das Erste Newtonsche Gesetz, daß aus gutem Grund auch TRÄGHEITSGESETZ genannt wird. Menschliche Trägheit nennt man Faulheit, womit wir einen sehr schönen Bogen zu unserer Religion geschlagen haben.
Unsere These lautet also: „Alle Krankheit und der Tod resultieren aus einer unnatürlichen Störung der menschlichen Trägheit (Faulheit).“2

Wenn also ein Mensch erkrankt ist, besteht die Aufgabe des Heilers darin, den natürlichen Zustand der puschligen Faulheit wiederherzustellen. Wie ist das nun zu erreichen?
Nun bekanntlich ist Faulheit ansteckend3. Natürlich ist der Begriff „ansteckend“ irreführend, unterstellt er doch, daß Faulheit eine Krankheit ist. Verantwortlich hierfür sind offenbar die christlichen Religionen und ihr irregeleitetes Verständnis der menschlichen Natur. Nichtsdestowenigerzumtrotze ist die Beobachtung der Faulheitsübertragung richtig.

Der ausgebildete Faul-Heiler wird sich also in Trance versetzen, und ist so in der Lage die universelle Trägheitsenergie zu kanalisieren und durch Anpusten auf den Kranken zu übertragen. Unterstützt wird die Behandlung durch einen Aufguß von Faulkraut (gelbe Johannisblume), und durch eine Diät mit typisch östlichen Lebensmitteln4.
Man sieht, daß unsere Heilmethode alle oben geschilderten Anforderungen erfüllt. Jetzt brauchen wir nur noch einen tollen eingängigen Namen, und wir können alle stinkreich werden die ganze Welt heilen.

Ich schlage den Begriff „Trägheitsresonanztherapie“ vor. Andere Vorschläge?

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1Ein Körper verharrt im Zustand der Ruhe oder der gleichförmigen Translation, sofern er nicht durch einwirkende Kräfte zur Änderung seines Zustands gezwungen wird.
2Auch nicht blöder als das Simile-Prinzip
3Ein fauler Apfel steckt hundert an.
4Broiler, Soljanka, Spreewaldgurken und Club-Cola

Neulich beim Zaubertrankunterricht

20 Juli 2010

Krötenaugen, Spinnenbein,*
Pferdehaare, Milch vom Schwein
Nierensteine, Nasenschleim
Stubenfliege, Elfenbein,
Eierstock und Brechweinstein
sollen in den Trank hinein.

100 Jungfern müssen singen
soll der Zaubertrank gelingen.

Opium und Ohrenqualle
Arsenit und grüne Galle,
Kakerlake -richtig frisch-
Schleim vom toten Tintenfisch
Bettwanze und Bibergeil
macht den kränksten Kranken heil.

Jungfern tanzt Ihr nackt im Reigen
wird der Heiltrank Wirkung zeigen.

Furz vom Wal und Licht vom Mond,
Südwestwind und Hundekot,
Licht der Venus, Strontium
Löwenmilch und Vakuum,
Tripper, Speichel, TNT
heilen letztlich jedes Weh.

Jungfern gebt Ihr Regelblut
wird der Trank so richtig gut.

Homöopath bei der Arbeit. Man hats nicht leicht.

Homöopath bei der Arbeit. Man hat's eben nicht leicht.

Und wer jetzt nicht lachen tat,
ist wahrscheinlich Homöopath.

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*Und damit mir Ende niemand vorwerfen kann, ich würde mir das alles nur ausdenken: http://www.gwup.org/images/stories/pdf/themen/inhaltsstoffe_homoeopathie.pdf**
**Na gut, die Jungfernsache habe ich mir wirklich ausgedacht. Dichterische Freiheit.

Schlechte Angewohnheiten

17 Juli 2010

Seltsam. Sonnabendnachmittag, die Sonne scheint, die Vögel piepen, der Schlagermove terrorisiert ganz Hamburg und ich hocke mal wieder im Büro und arbeite ab, was ich unter der Woch nicht geschafft habe. Freiwillig. Wo soll das bloß noch hinführen? Arbeit gehört nun dummerweise zu den Angewohnheiten, die man nur schwer wieder los wird.
Wahrscheinlich vor allem deshalb, weil die Krankenkasse die Behandlungskosten nicht übernimmt. Ist wahrscheinlich billiger, wenn die arbeitende Bevökerung wegen Karōshi den Löffel abgibt. Oder so gestresst ist, daß sie beim Autofahren Gas- und Bremspedal verwechseln. Wie das gehen soll, muß mir auch mal jemand erklären.
Andererseits rechne ich damit, spätestens am Dienstag in Schimpf und Schande vom Werksgelände vertrieben zu werden, weil ich vor einiger Zeit richtig Scheiße im Job gebaut habe, und deshalb mit fristloser Kündigung rechnen darf. Tja, der Deibel scheißt (im Guten wie im Schlechten) nur auf den größten Haufen, und wo es eh grad schlecht läuft, würde mich das nur wenig überraschen. Natürlich ist es auch möglich, daß ich einfach nur ein bißchen in Panik bin, und nur den Teufel an die Wand male. Wie dem auch sei, am Dienstag bin ich schlauer. Im schlimmsten Fall bin dann wenigstens den Stress los. Ich weiß auch gar nicht, warum ich so besorgt bin, immerhin ist es nicht so, daß ich über beide Ohren in meinen Job verliebt bin und es für unvorstellbar halte, irgendwas anderes zu tun. Und immerhin steht Deutschland ganz kurz vor Vollbeschäftigung, so daß auch für mich wieder ein Job abfallen sollte. Wahrscheinlich bin ich schon zu lange im selben Job, daß mir einfach nicht mehr vortstellen kann, auch andere Aufgaben zu meistern.
Außerdem war die Arbeit in letzter Zeit derart nervig, daß ich schon mal klammheimlich die Tage bis zur Rente gezählt habe. ( ganz genau 9763) Und wenn man anfängt darauf zu hoffen, daß die eigene Lebenszeit sich verkürzt, sollte man eigentlich den Job wechseln. Gell?
Zukunftsängste sind auch so Gewohnheiten, die man nur schlecht ablegt.
Immerhin habe ich jetzt meinen Chef um Hilfe gebeten, und das ist, wenn man meinem Psychoonkel glauben darf, ein schöner Fortschritt für meine geistige Gesundheit. Ich bitte sonst nämlich nie um Hilfe, selbst wenn das nach Lage der Dinge vernünftig wäre. Der PO meint, das würde an meinem mangelnden Vertrauen in andere Menschen und meiner Angst vor Enttäuschungen liegen. Da könnte er Recht haben. Was weiß ich denn schon?

Puh, jetzt wo ich mir das alles noch mal so durchlese, klingt das schon ein wenig deprimierend. Nicht wahr? Das kann man ja so nicht stehen lassen. Also rasch noch etwas Positives angefügt.

Es ist Wochenende, die Sonne scheint und zu Hause wartet Kuchen auf mich. Das ist doch schon mal was. ;)

Hier blauen Dunst einfügen

14 Juli 2010

Als von Natur aus friedlicher Mensch und Raucher bemühe ich mich stets, um einen freundlichen und toleranten Umgang mit den armen Nichtrauchern.  Der Raucher an sich gehört ja zu den tolerantesten Lebewesen überhaupt. Ich jedenfalls kenne nicht einen Raucher, den es stören würde, wenn in seine Gegenwart nicht geraucht wird.
Freilich machen einem die Nichtraucher das Leben schon mal ziemlich schwer.
Ich habe zum Beispiel nie verstanden, warum sie andauernd Raucherkneipen aufsuchten und alle extra für sie in Leben gerufenen Nichtraucherkneipen pleite gingen ließen. Auch fand ich es etwas seltsam, daß in meiner Firma sämtliche Raucherbutzen geschlossen wurden, mit dem Argument so die Gesundheit der Mitarbeiter besser zu schützen. Hä? Die Raucher stehen jetzt auf dem Hof und quarzen genausoviel wie früher, und die Nichtraucher waren nie in den Raucherbutzen. Wessen Gesundheit also ist jetzt besser geschützt? (Vielleicht die des Rauchers, weil er jetzt mehrmals täglich frische Luft und Bewegung bekommt?)
Trotzdem begrüßte ich die Nichtraucherschutzgesetzgebungen, weil ich hoffte, daß nun Frieden einzöge in deutsche Lande. Und wenn ich dafür nur noch draussen rauchen darf, so will mir das ein kleiner Preis scheinen. Was macht man nicht alles für den sozialen Frieden.

Indes, nichts ist es mit dem Frieden. Zwar sind die Nichtraucher jetzt geschützt (Wobei sich mir schon die Frage stellt, seit wann eigentlich Mehrheiten vor Minderheiten geschützt werden müssen. Ist das sonst nicht andersherum?), aber das allein reicht manch radikalem Antinikotinisten nicht. Fast möchte sich der Eindruck einstellen, daß Nikotinkonsum die Plage unserer Ära sei, und daß, wenn erst die Raucher begriffen, wie unsäglich asozial und böse ihr Tun ist und sie in Zukunft ihrem Laster abgeschworen hätten, die Welt in bester Ordnung sei. Gleichsam ein irdisches Paradies, in welchem die Menschheit endlich befreit atmen könne.
Muß man noch darauf verweisen, daß mein lieber Nachbar der bei seiner täglichen Parkplatzsuche dreimal um den Block fährt, 10mal mehr Kohlendioxid produziert, als ich in einem ganz Jahr? Und muß ich darauf verweisen, daß die globale Erwärmung wohl kaum vom blauen Dunst der hartnäckigen Qualmer herrührt?
„Ui“ schallt es mir jetzt aus der Nichtraucherecke entgegen: „Der Vergleich hinkt ja wohl ganz gewaltig! Ich muß Autofahren!“
„Ei freilich lieber Autofahrer“ sag ich da: „Freilich mußt Du fahren. Das nennt man Sucht. Genau wie bei den Rauchern.“
Erst neulich noch beklagte sich ein Nichtraucher im Firmenintranet darüber, daß die Raucher scheints viel Zeit hätten, so oft wie er sie auf Raucherinseln stehen sehe, und das er es eigentlich gar nicht einsähe, für selbige mitzuarbeiten. Frag ich ihn daraufhin, wieviel Zeit er eigentlich hätte, daß er aus dem Fenster starren und Raucher zählen könne. Nennt er mich Zyniker. Stimmt wahrscheinlich. :D
Und trotzdem stellt sich mir die Frage warum sich mancher Nichtraucher nachgerade zwanghaft mit den Qualmern auseinandersetzt, als wären diese die Nazis des 21 Jahrhunderts. Meine These lautet: „Vom Nichtwollen allein, kann man nicht  leben.*“ Nichtrauchen an sich ist ja nicht schwieriger als Nichttrinken, Nichtautofahren oder Nichtgartenarbeiten. Wenn man gar nicht erst anfängt, fällt der Verzicht nicht schwer. Genaugenommen kann man dann auch gar nicht von Verzicht sprechen. Motivatorisch ist Nicht-Wollen jedenfalls ein Problem. Jemand der nicht will, hat einem Wollenden nur wenig entgegenzusetzen, denn der Wollende hat zumeist sehr starke Motive.** Der Raucher will den leichten Rausch, den Geschmack des Tabaks, das Verschwinden der Entzugserscheinungen und der Raucher will nichts. Jedenfalls nichts im Bezug auf Nikotin.
Nun kann der Nicht-Wollende sein Motivationsproblem lösen, indem er sich entschließt, etwas zu wollen. Die meisten Nichtraucher lösen das Problem, indem sie einfach etwas machen, das Ihnen Spaß macht. Sport zum Beispiel oder Fernsehen, oder Gartenarbeit oder wasweißichdenn. Wer aber nichts hat, daß ihm Spaß macht, hat ein Problem und ein Feindbild. Nämlich denjenigen, der weiß was er will und es auch tut. Und weil es sich nur schwer legitimieren läßt, Sportler oder Gärtner zum Feind zu erklären, ist eben der Raucher dran. Und dann kommen Gesetze dabei heraus die keiner braucht.

Wie jetzt, das ergibt alles keinen Sinn? Na und? Muß es doch nicht. Ich red hier doch nur so vor mich hin. Gehen Sie doch solange eine rauchen.
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*Keine Ahnung wer das gesagt hat, von mir ist es jedenfalls nicht.
** Ich vermute mal, daß deshalb die Atheisten so schlecht organisiert sind. Den meisten ist das Thema einfach scheißegal.

Ich stinke…

14 Juli 2010

Kuckuck, da bin ich wieder. Auferstanden aus Ruinen sozusagen, damit kennen wir Ossis uns schließlich aus. Ich muß allerdings zugeben, daß es recht schwierig wahr, mich diesesmal aus den Depressionen rauszuhohlen, zumal der Job zur Zeit auch reichlich stressig ist. Indes will ich Euch nicht mit Wehleidigkeit nerven, die Männern ja so gern, und meist zu unrecht, vorgeworfen wird.
Nein ich bin wieder da, die liebe Sonne lacht vom Himmel und wenn auch nicht alles gut ist, so ist doch auch nicht alles schlecht. Und das ist doch auch schon mal was.

Allerdings wäre ich nicht der, der ich bin, fände ich nicht doch die eine oder andere Kleinigkeit, an der ich herummäkeln könnte. In der Beziehung bin ich deutsch. Ohne Gemecker will ich nicht recht glücklich sein.
Da ist zum einen der Umstand, daß die liebe Sonne es im Augenblick derart gut mit uns meint, daß ich schon schweißgebadet erwache, und meine Laken kaum Zeit zum Trocknen fänden, hätte ich mir nicht Großmutters Angewohntheit zu eigen gemacht, des Morgens das Bettzeug „zum Lüften“ aus dem Fenster zu hängen.
Ich schwitze nicht gerne, schon allein deshalb, weil Schweißgeruch nur selten erotisierend auf das Weibsvolk wirkt, und wenn man mal ehrlich ist, kommt es im Leben doch nur darauf wirklich an. Diese Schwitzabneigung ist übrigens auch ein Grund dafür, warum ich so gut wie nie die heimische Klimazone verlasse, sei es nun zu Urlaubszwecken oder um fremder Leute Länder mit Krieg und/oder Fußball zu belästigen. Andererseits bekäme ich dann vielleicht das Bundesverdienstkreuz.  
Ganz nebenbei finde ich die Kritik an der eventuellen Ordensverleihung unangemessen. Na klar, Herr Löw hat nur einen Job erledigt und ist auch noch gut dafür bezahlt worden. Auch haben wir Soldaten in Afghanistan, die sich zu Recht fragen, warum zwar Schlagersängerinnen von Poltikern am Flughafen  begrüßt werden, sie aber mit dem Staatsanwalt reden müssen, wenn sie einen Feind erschiessen. Alles richtig meine Herrschaften, alles richtig. Was der Herr Ordensverleihungskritiker dabei aber geflissentlich übersieht, ist der Umstand, daß Ordensverleihungen nicht der Ehrung verdienstvoller Menschen dienen, sondern von der Politikerkaste als Möglichkeit genutzt werden, sich mal wieder in einem positiven Licht zu präsentieren.
Ordensverleihungen sind quasi das Vuvuzela-Getröte der politischen Kaste. Gönnen wir es ihnen.
Auch könnte ich mit meiner Schweißabneigung begründen, weshalb ich meine Teilnahme am diesjährigen Triathlon abgesagt habe, allerdings wäre dies gelogen. In Wirklichkeit ist mein Trainingsstand einfach zu schlecht dafür, und ich sehe gar nicht ein, meine gesundheit zu riskieren, nur um mich in meiner Männlichkeit zu bestätigen. Da gibts andere Möglichkeiten.
Lieber verbringe ich meine Nachmittage lesend im Park, futtere Kuchen, schiele mehr oder minder unauffällig der wunderschönen Weiblichkeit hinterher und müffle dezent vor mich hin.
Und müffelnd werde ich jetzt auch wieder diesen Blog weiterführen. Den Göttern sei Dank gibt es ja noch kein Geruchsinternet. :)


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