Archiv für Dezember 2010

Alle Jahre wieder…

29 Dezember 2010

Zu Weihnachten sind die Kirchen voll. Weil es halt so schön gemütlich ist, und eine willkommene Unterbrechung des maßlosen Saufens, Fressens und Geschenkekriegens ist. Und überhaupt.
Jedenfalls sind die Kirchen voll, die Kirchenbesucher ebenso und die Herren Rockträger von Gottes Gnaden geraten in einen Rederausch wie sonst nie im Jahr. Man darf das getrost darauf zurückführen, daß die Jungs mit den lustigen Mützen irrigerweise davon ausgehen, daß sie etwas Relevantes  zu sagen hätten, nur weil viele Zuhörer anwesend sind. Dabei könnnte man den anwesenden Schäfchen anstelle des Weihnachtsmärchens genausogut Omas Plätzchenrezepte vorlesen, solange der Tonfall nur recht pastoral klingt. (Es begab sich aber zu der Zeit, da Oma Mehl, Butter und Ei vermengte…)
Herr Meisner aus Köln beispielsweise meint der versammelten Zuhörerschaft mitteilen zu müssen, daß die Präimplantationsdiagnostik so förchtbar und gar schröcklich sei, daß dagegen sogar der berühmte Kindermord zu Betlehem wie ein weihnachtliches Plätzchenbacken wirke. „Es kann nicht göttlich sein, zu töten. Es kann nicht göttlich sein, zu selektieren. Es kann nicht göttlich sein, Angst triumphieren zu lassen“ Sagt Herr Meisner jedenfalls. Das darf man ihm nicht übelnehmen. Der Mann ist Priester. Selbst wenn man mal annimmt, daß ihm Abtreibung, PID und Ministrantenschändungen am Arsch vorbeigingen, kann er sich, schon aus beruflichen Gründen, kaum hinstellen und das auch so sagen.
Eher dürfte man noch erwarten, das die tabakverarbeitende Industrie sich hinstellt und sagt: „Klar macht Rauchen höllisch abhängig. Klar macht Rauchen krank! Und klar macht Rauchen tot. Und selbstverständlich sind wir nur deshalb besser, als ein Crackdealer auf dem Bahnhofsklo, weil wir legale Drogen verticken. Aber was soll´s, man kann eine Schweinekohle damit machen!“
Nein, mit derart erfrischenden Ehrlichkeiten darf man bei Priestern und Drogendealern nicht rechnen. Deswegen wundert es mich auch jedesmal, warum sich überhaupt noch irgendwer darüber aufregt.
Allerdings finde ich es schon bemerkenswert, wenn die Argumentation wie in Herrn Meisners Fall derartig dünn, ja fadenscheinig,  ist, daß man glatt die priesterlichen Doppelrippschlüpper durchs Messgewand erkennen kann.
Mal ganz davon abgesehen, daß der Kindermord zu Betlehem nur ein frommes Märchen ist, ist die Argumentation mit Gottes Willen eher problematisch. Denn wenn es Gottes Willen entspricht, daß Kinder mit schweren und schwersten Behinderungen zur Welt kommen, oder Schwangerschaften in Totgeburten enden, inkl. all der Leiden die dies so mit sich bringt, dann muß ich eben auch annehmen, daß meine Kopfschmerzen Gottes Willen entsprechen, die ich daher schicksalsmäßig hinzunehmen habe, statt sie mit Asperin zu bekämpfen. Dann ist eben auch Gottes Wille, daß jemand der im Koma liegt stirbt, ohne das er noch jahrelang am „Leben“ gehalten wird. Wenn es „nicht göttlich ist, zu selektieren“, dann darf man auch seine Kinder nicht zum Zahnarzt schicken, auf das er die von Cola und McDonalds-Fraß verfaulten Zähne rette. Wenn Selektieren böse böse ist, dann bitte aber auch konsequent sein. Dann stelle man Impfungen ein und Vorsorgeuntersuchungen. Dann lasse man der Natur (respektive Gottes Willen) ihren Lauf. Dann muß jedes Kind geboren werden, mit der fünfzigprozentigen Wahrscheinlichkeit keine 14 Jahre alt zu werden. Wie im Mittelalter eben. Da wo Herr Meisner auch sein Weltbild her hat.
Derselbe Meisner warnt übrigens gerne auch mal vor der „gottlosen Gesellschaft„, die ohne Gottes Geist “wieder in den vorweihnachtlichen Unheilszustand“ zu fallen drohe. Auch das überrascht nur wenig. Denn auch wenn er klammheimlich froh ist, in einer säkularen Demokratie zu leben, in der nicht damit rechnen muß, daß ihm durchgeknallte Anhänger anderer Religionen daß Kirchendach anzünden, muß er so was sagen, das steht so in seinem Arbeitsvertrag.
Nehmen wir es ihm also nicht übel.
Fragen dürfen wir uns allerdings schon stellen. Zum Beispiel die Frage: Was im Namen der Götter wohl so schlimm an einer gottlosen Gesellschaft wäre, bzw., wie es denn noch schlimmer werden könnte. Alles Schlimme ist schon passiert und passiert weiter. Völkermord, ethnische Säuberungen, Vertreibungen, Unterrückung kultureller Traditionen, Mord, Hunger, Vergewaltigung, Zerstörung der Natur, rücksichtlose Ausbeutung natürlicher Ressourcen, Himmel was kann denn noch schlimmer werden? Und das in einer Welt in der sich 6 von 6,9 Milliarden Menschen einer Religion von Christentum bis Zoroastrismus zugehörig fühlen
Ich will gar nicht behaupten, daß die Relgionen irgendwie schuld daran wären, aber es ist doch ziemlich offensichtlich, daß Religion keine besseren Menschen macht. Und Religionslosigkeit keine schlechteren.

Aber das macht nichts. Und ändern tut es auch nichts. Und deshalb werden wir auch im nächsten Jahr wieder den selben Kram zu hören bekommen, und am Ende wird keiner was gelernt haben. Gelobt sei <Hier Gottheit/metaphysischesKonzept ihrer Wahl einfügen> in der Höh.

Mahlzeit.

Beschissenes Geschwätz II

27 Dezember 2010

Fast genau ein Jahr ist es her, daß ich in meiner Eigenschaft als Fürst vom Dulsberg und König von Mecklenburg/Vorpommern mit der Einführung der Prügelstrafe drohte, sollte weiterhin das Kauderwelschverbot mißachtet werden. Gemäß Voltaires Regel* über den Grauch neuer Worte, hatten wir uns darauf geeinigt, nur jene neuen Worte zu nutzen die Notwendigkeit, Verständlichkeit und Wohlklang miteinander zu verbinden.
Allein mich dünkt, man will nicht hören. Mittlerweile bin ich praktisch unfähig, gewisse Fernsehkänale einzuschalten, weil der dort gebrauchte Jargon auf jeden Sinn verzichtet, solange er nur recht hübsch klingt und dem Ohr der s.g. „breiten Masse“ gefällig ist**.
Erst neulich fiel mir auf, daß der deutsche Torwart offenbar dem Tode geweiht ist. So wie ich das sehe, fiel er einem heimtückischen Anschlag des Keepers zum Opfer. Jedenfalls belehrt uns GOOGLE-NEWS-Deutschland darüber, daß der Begriff „Keeper“ mit 15.171 Treffern rund 4,35 mal häufiger benutzt wird, als der Begriff „Torwart“ mit gerade mal 3484 Treffern. Wohlgemerkt in den deutschen Nachrichten! Wie steht es den hier mit Notwendigkeit, Verständlichkeit und Wohlklang? Über den Wohlklang mag man sich streiten. Gewiß gibt es Leute, denen beim Begriff „Torwart“ unangenehme Assoziationen zum Wärter oder Blockwart ankommen, und die deshalb den Begriff „Keeper“ vorziehen. Der Punkt sei ihnen geschenkt. Die Verständlichkeit geht aber klar an den Torwart, denn der Keeper hat alleine elf (!) direkte Übersetzungen, während der Torwart (soweit mir bekannt) nur eine mögliche Bedeutung hat***. Notwendig ist der englische Begriff offenbar auch nicht, denn zwar hat er einen Buchstaben weniger, ist aber ebenso zweisilbig und ist deshalb auch nicht wesentlich schneller auszusprechen. Darüber hinaus läßt die deutsche Bezeichnung an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig.
Nicht ganz so häufig wie der Keeper, aber immer deutlich häufiger als der Trowart, wird mit 13.162 Treffern der „Goalie“ genannt. Ebenfalls zweisilbig will die Notwendigkeit der Nutzung nicht recht einleuchten, aber immerhin ist die Bedeutung hier eindeutig. Etwas anderes als Torwart ist hier kaum gemeint. Von Wohlklang kann hier allerdings nicht die Rede sein, und ich kann nicht im mindesten verstehen, warum sich irgendjemand nach etwas benennen lassen sollte, das wie etwas klingt, das die Katze hochgewürgt hat.
Und davon abgesehen finde ich, daß wir -wenn wir schon englisch sprechen müssen- doch bitte auch Soccer statt Fußball spielen sollten.

Aber lassen wir das. Ich habe mich nun schon oft genug über das Thema ausgekotzt und wer will so etwas schon noch lesen. Ich wollte auch nur sagen, daß ich jetzt aufgebe. Sollen doch die Narren schwätzen wie ihnen das Maul gewachsen ist, derweil ich es mir hier im Elfenbeinturm gemütlich mache.
Hier sind übrigens noch Plätze frei.

(weiterlesen…)

Oh Ihr Götter!

26 Dezember 2010

Bitte bitte laßt es einen Scherz sein:

Aber so wie ich die Götter kenne…

Erinnert mich ein bißchen an die Lieder die ich als Kind so lernen durfte:

Weihnachtsmusiktip

25 Dezember 2010

Wer sagt, daß es nicht von Zeit zu Zeit lohnt, Mädchenfilme zu gucken? Na ja genaugenommen sage ich das andauernd, aber wer seine Meinung ändern kann, hat noch Spaß am Leben, und deshalb sage ich jetzt: Von Zeit zu Zeit lohnt es sich Mädchenfilme zu gucken. Habe ich heute nämlich gemacht* und was auch immer man von dem Film (500) Days of Summer halten mag**, der Soundtrack ist echt klasse.

Und ich will jetzt nix hören von wegen das kenne schon jeder! Wann guck ich denn schon mal Mädchenfilme.

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*Dafür wurde das Weihnachtsfest erfunden, drei Tage im Jahr in denen endlich mal was im Fernsehen läuft.
** Obwohl ich den Film schon allein wegen Zooey Deschanel geguckt hätte, und wenn sie auch nur zwei Stunden Fußpflege*** betrieben hätte.
*** Und dabei bin ich gar kein Fußfetischist.****
****Andererseits… ich meinem Alter muß man ja nehmen was man kriegen kann….

Der Plumpsack geht um

21 Dezember 2010

Also wenn ich mal ganz ehrlich sein soll, könnten 100 kg glatt mein Wohlfühlgewicht werden. Eine Schönheit war ich auch voher schon nicht und mit son büschen Fleisch um die Mitte geb ich eine recht stattliche Figur ab. Allerdings ist der schon erwähnte Hosenmangel doch recht lästig und so habe ich mich also auf Hoseneinkaufstour gemacht. Online natürlich, denn wer dieser Tage noch die Geschäfte zu betreten wagt, verfügt über eine Tapferkeit (oder seelische Abgestumpftheit), die mir leider abgeht.
Obwohl, sehr viel einfacher ist das online einkaufen auch nicht. Das fängt ja schon bei der Auswahl an. Da gibt es Leinenhosen, Stoffhosen, Cargohosen, Chinos und Trachtenhosen.
[Anfänger fragen sich jetzt vielleicht, ob nicht auch Chinos und Cargohosen in gewisser Weise Stoffhosen sind, aber ich mache das lieber nicht, weil ich weiß, daß der Wahnsinn hinter solchen Fragen lauert. Deswegen frage ich auch gar nicht erst, was denn wohl Chinos im Vergleich zu anderen (normalen) Hosen auszeichnet. ]
Und dann gibt es da noch das ganze weite Feld der Jeanshosen, die auch aus Stoff bestehen, aber keine Stoffhosen sind, gelegentlich aber Cargohosen sein können, und die in den Varianten Bootcut, Gerades Bein, Schmales Bein, Stretchjeans und Bequeme Jeans erhältlich sind. Ob man annehmen darf, daß alle Jeans die nicht in die Kategorie „Bequeme Jeans“ fallen, automatisch unbequem sind, entzieht sich meiner Kenntnis, irritiert mich aber trotzdem.
Anschließend muß man sich für eine Farbe entscheiden, und da gibt es nicht nur rot, grün, blau, schwarz, weiß, braun, keine Farbe (?), rosa(??!), und bunt (häh?), sondern auch noch Light Used, Used Denim, Dark Denim und Blue Used.

Jetzt mal ehrlich Leute, ich wollte doch einfach nur eine Hose kaufen! Zwei so schlauchförmige Dinger für die Beine, die oben zusammengetackert sind und auch noch den Arsch warm halten. Herrgott das kann doch nicht so kompliziert sein? Himmel ich bin nocht nicht mal bei der Größe angelangt und mußte schon mehr Entscheidungen fällen als bei der Wahl meines Rentenversicherungsträgers. Sogar ein Antrag auf Krankengeld ist dagegen ein Wunder an Formlosigkeit.

Und die Größen machen einen dann richtig fertig. Kann mir mal bitte jemand erklären, warum man Hosengrößen in Zoll respektive Inch angeben muß? Liebe Textilindustrie in Deutschland wurde das metrische System schon 1872 gesetzlich eingeführt, so langsam sollte das doch jeder mitbekommen haben. Warum kann man die Größen nicht gleich in cm angeben? Das könnte ich zur Not noch schätzen, Beinlänge so knappe 90cm, Bauchumfang ca 120 115 95 cm fertig ist der Lack. Aber nein… man muß das ja jetzt noch unbedingt durch 2,54 nehmen, und dann auf- oder abrunden.
Genausogut könnte man die Klammotten in Fuß, Elle oder Klafter verkaufen.

Letztlich habe ich dann beschlossen, keine Hose zu kaufen, sondern einfach abzunehmen. Scheint mir deutlich weniger anstrengend. :D

Apropos Logischer Fehlschluß

20 Dezember 2010

Was ist nicht schon alles über die Ursachen des s.g. Fachkräftemangels in deutschen Landen spekuliert worden. Von mangelhaften Ausbildungszyklen ist da die Rede, und von Fehlqualifikationen und sogar von fehlenden Kindergartenplätzen. Alles Quatsch!

Die Wahrheit lautet: Es gibt gar keinen Fachkräftemangel, es versteht bloß keiner mehr, was die Unternehmen eigentlich haben wollen.

Auf die Idee bin ich gekommen, als ich neulich die internen Firmenausschreibungen gelesen habe. Ganz im Ernst, wenn ich in der Zeitung lese, daß Firma XY einen Tischler sucht, dann weiß ich a), daß jemand gesucht wird, der sich auf Holzbearbeitung spezialisiert hat, und b), daß ich mir eine Bewerbung schenken kann, weil ich keine Ahnung davon habe.
Was aber macht ein/e Crossmedia Designer/in? Oder ein/e Senior SAP Solution Architekt/in? Oder gar ein Controller (m/w) Zentralfunktionen im Bereich Logistik & Fulfilment?
Ich weiß ja noch nicht mal was Fulfilment bedeuten soll, geschweige denn, was es da zu kontroll controllen geben soll. Was macht ein Referent (m/w) Human Resources für den Bereich Recruitment? Ist das ein Ausbildungsberuf? Und könnte ich das vielleicht auch? Ich weiß es nicht. Ich weiß nur, daß ich das nie rauskriegen werde, weil ich mich nie um die Stelle bewerben würde, die wie eine Krankheit klingt*.

Übrigens, die einzige Ausschreibung die ich verstanden habe, lautete: Verkaufshilfe auf 400-Euro-Basis. Und dafür kann ich mich auch nicht bewerben. Zu überqualifiziert. Und da wundert man sich noch über Fachkräftemangel? Tzz.

* ist es tatsächlich. Siehe hier.

Mhjam

20 Dezember 2010

eine ansonsten sehr liebe, leider aber sehr aromatherapeutisch angehauchte Freundin, wollte mir mal was Gutes tun, und hat mir eine Duftkerze mit Vanillegeruch in die Bude gestellt. Und weil ich mal nicht so sein wollte, habe ich das Ding eben angezündet.
Jetzt stinkt die ganze Hütte nach Vanille, und ich kann den ganzen Tag nur an Essen denken.  Das kann doch nicht der Sinn der Sache sein, daß ich jetzt noch fetter werde?
Natürlich könnte ich  auch einem logischen Fehlschluß aufgesessen sein (post hoc non est propter hoc), und ich esse gar dehalb mehr, weil mir Vanilledunst die Bude verkleistert. Möglicherweise kann ich ja nur besser riechen, weil ich mehr esse?
Ist zufällig ein vereidigter Logiker an Bord?

Kuckuck! Da bin ich wieder.

18 Dezember 2010

Nach einhelliger Meinung aller beteiligten Personen darf ich mich nunmehr als geheilt entlassen betrachten. Gell da freut Ihr Euch? Ich jedenfalls tue es, denn nach nunmehr fast 5 Monaten in den Fängen des psychiatrischen Systems tut es gut wieder mit den ganz normal Bekloppten zu tun zu haben und nicht mehr nur mit denjenigen, denen der tägliche Wahn derart aufs Gemüt geschlagen ist, daß sie sich, wie ich, in psychologische Schutzhaft begeben mußten.

Mein langes Schweigen während dieser Zeit bitte ich zu entschuldigen, ich hatte mich selbst auf Internetabstinenz (alle anderen Medien übrigens auch) gesetzt, weil ich zum einen der ganzen Sache eine echte Chance geben wollte ohne mich täglich im Blog darüber lustig zu machen, und zum anderen, weil mir die Nachrichten aus der großen weiten Welt erinfach nicht mehr gut bekamen. Aus nunmehr eigener Erfahrung darf ich berichten, daß tatsächlich die wahren Verrückten nicht in der Klappse, sondern außerhalb derselben zu leben pflegen (Anlesende natürlich ausgeschlossen) und das man praktisch jeden Tag von ihnen in der Zeitung lesen kann.

Alles in allem hat mir die Zeit ziemlich gutgetan, insbesondere die Tagesklinik die sogar irgendwie lustig war. Und höllisch anstrengend, das kann ich Euch flüstern. Ich glaube ich habe in meinem ganzen Leben noch nie so viel über mich selbst geredet, wie in den 8 Wochen Tagesklinik. Dummerweise habe ich, Mirtazapin und regelmäßigen Mahlzeiten sei Dank, klitzekleine 20 kg zugelegt, weshalb ich nun erstmals in meinem Leben über hundert Kilo wiege und besonders in der Leibesmitte buddhamäßige Ausmaße angenommen habe. Also darf ich jetzt nicht nur wieder mit der Arbeit, sonder auch noch mit dem Sport wieder anfangen. Nicht das mich das Übergewicht an sich stören würde, irgendwie ist es sogar ganz gemütlich, aber es ist doch ein bißchen unangenehm keine zwei Etagen mehr hinauf gehen zu können, ohne wie ein asthmatischer Hund zu hecheln. Außerdem habe ich jetzt nur noch zwei passende Hosen. :D

So oder so bin ich jetzt wieder da, und bereit und willens, der geneigten Leserschaft meinen gesammelten Unsinn unterzujubeln. Ich freu mich.


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