Tschuldigung, daß hier gerade so ein bißchen Friedhofsruhe eingekehrt ist. Ich hab nämlich gerade Urlaub und dann pegelt sich mein Biorythmus (was immer das sein mag) immer auf Schlafenszeiten zwischen 6:00 Uhr morgens und 17:00 Nachmittags ein. Und außerdem habe ich da noch eine Frau kennengelernt, die mich aus schwer nachvollziehbaren Gründen für interessant hält, und da hab ich mal beschlossen, da ein bißchen Arbeit zu investieren. Ihr dürft jetzt Daumen drücken.
Archiv für Februar 2011
Tote Hose hier
28 Februar 2011Warentestkind
21 Februar 2011Lecker Fisch
20 Februar 2011Durchfall, Erbrechen, Bauchschmerzen, Fieber, Schüttelfrost und seltsamerweise Gelenkschmerzen. Ich hätte den verdammten Rollmops nicht essen sollen.
Na ja, wenigstens habe ich jetzt Urlaub. Die perfekte Zeit um krank zu werden.
Zurück in die angeschlossenen Scheißhäuser.
Nachtrag: Wählen war ich natürlich trotzdem. Allerdings hätte ich fast in die Urne gekotzt.
Nachtrag 21.02: Im übrigen lege ich Wert auf die Feststellung, daß das Wahlergebnis in keinerlei Zusammenhang mit o.g. Vorgängen steht.
Kacke, kacke, kacke…
18 Februar 2011Sonntag sind ja schon wieder Wahl angesagt und ich weiß immernoch nicht, welchen Kandidaten ich diesesmal mein „Vertrauen schenken“ darf.
Die Grünen fallen aus. Nachdem ich die das letzte Mal gewählt habe, wurden plötzlich überall in Hamburg Bäume gefällt. CDU geht sowieso überhaupt nicht. Die Verräter der SPD kriegen meine Stimme in hundert Jahren nicht mehr. Die Links- und Rechtsfaschisten von PDS Die Linken und NPD sind ohnehin disqualifiziert. Und Piraten wählen, heißt Stimme verschenken.
Irgendwelche Vorschläge?
Kommt Zeit, kommt Rat, kommt Bibliothek
14 Februar 2011Wie neulich so durch meinen Lieblingsbuchladen schlendere und mich daran erfreue, daß ich der bloßen Zahl der Bücher wegen, bis ans Ende meiner Tage keine Langeweile erdulden werden muß, als mir (übrigens nicht zum ersten Male) auffällt, daß es ein überaus erstaunlich großes Angebot an s.g. Ratgeberliteratur gibt. Nicht das ich grundsätzlich etwas gegen Ratgeber einzuwenden hätte. Die Welt ist ein seltsamer Ort und viele Dinge sind nicht so ohne weiteres einsichtig, so daß guter Rat mitunter sehr willkommen ist.
Wer beispielsweise Soldat und Steuerzahler* ist, wird einen Steuerratgeber für Soldaten sicherlich zu schätzen wissen. Und wer einen depressiven Angehörigen sein Eigen nennt, wird wohl gelegentlich dringend einen guten Rat gebrauchen können, so verbreitet und allgemein sind die Kenntnisse über Depressionen nun eben doch noch nicht. Nein, es gibt Fälle in denen so spezielle Kenntnisse vorausgesetzt werden, daß es ohne Ratgeber für den Otto-Normalverbrauch gar nicht weitergeht. Und bliebe es bei diesen Büchern, gäbe es auch nichts zu meckern. (weiterlesen…)
Apropos Valentinstag
14 Februar 2011Als ich noch ein Knabe mit lockigen Haar war, war eines meiner Lieblingsmärchen das russische Märchen von den zwölf Monaten. Das ging ungefähr so: Böse Stiefmutter schickt hübsche, kluge Stieftochter (Maruschka) mitten im Eismonat (Januar) in den Wald, um (je nach Version des Märchens) Veilchen und/oder Erdbeeren zu pflücken. Väterchen Frost greift ein; besorgt auf magische Weise Veilchen und/oder Erdbeeren und/oder/und Äpfel; böse Stiefmutter und/oder Stiefschwester werden bestraft, Maruschka kriegt Hütte, Kuh und Ehemann und lebt klüglich bis ans Ende ihrer Tage*. Ende.
Grundsätzlich funktioniert das Märchen auch heute noch. Doof nur, daß die Rolle von Väterchen Frost mit Supermärkten und Blumenhändlern neu besetzt worden ist, und die Magie durch globalisierte Märkte ersetzt wurde. Erzählt man das Märchen also heute, muß man sich nicht wundern, wenn die Blagen** einen auffordern, doch im nächsten Supermarkt nach dem Gewünschten zu suchen.
Und jetzt liebe Hobbits die Fangfrage: Wo wachsen mitten im Winter die Rosen, die wir einander so gerne schenken, wenn Herr Valentin Geburtstag feiert? Genau! In Kenia. Und selbst wenn die Blumenzucht in Kenia allen ökologischen Anforderung gerecht würde***, alleine der Transport von Blumen von Kenia nach Deutschland (oder von Südamerika nach Deutschland) darf mit einigem Recht als Ökoterrorismus bezeichnet werden.
Und darum sprechen wir jetzt alle mal ganz laut nach:
„Umweltverschmutzung ist nicht romantisch!“
Na das hab ich aber schon besser erlebt. Nochmal und diesmal wirklich alle:
„Umweltverschmutzung ist nicht romantisch!“
Und deshalb gilt für jetzt und alle Tage, daß wir mitten im Winter weder Blumen verschenken, noch uns schenken lassen****. Schließlich finden wir es auch nicht romantisch, wenn man uns auf die Auslegeware kackt oder uns das Wohnzimmer mit Dieselabgasen vollpumpt. Gelle?
Bitte? Der Herr in dritten Reihe hat ein Frage? Was Sie jetzt Ihrer Liebsten schenken sollen? Woher soll ich das wissen? Hergott, schenken Sie ihr ein Wellnesswochende, lassen Sie sich einfach mal Zeit beim Vorspiel oder reichen Sie die Scheidung ein. Irgendwas wird ihre Süße schon mögen.
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*Eine Version des Märchen könnt Ihr hier lesen.
*Blag, das [1] entspricht im Prinzip einem Kind, nur lauter, geruchsintensiver und nervtötender
***was sie selbstverständlich nicht tut
**** gilt auch für spanische Erdbeeren, südafrikanische Äpfel, chilenische Birnen und thailändischen Tofu*****
***** ganzjährig
Die Ziele der PKHF (TM)
11 Februar 2011Wenn man sich mal so anschaut, welche Ziele angeblich so von den Illuminaten verfolgt werden, könnte man als Gründer einer kleinen Minderheitenreligion glatt neidisch werden. Nicht weniger als Weltherrschaft wird da angestrebt, und die totale Unterwerfung der Menschheit. Mir stellt sich dann ja immer die Frage: Warum die ganze Mühe? (Aber als Faulpelz stelle ich mir diese Frage praktisch andauernd.) Außerdem will mir scheinen, daß die Herren Illuminati nicht besonders gut nachgedacht haben, als sie ihre Ziele formulierten. (weiterlesen…)
unseren täglichen Ohrwurm…
10 Februar 2011Das ist zur Abwechslung mal ein Ohrwurm den ich mir gefallen lasse. Doof nur, daß ich gleich auf eine Beerdigung muß.
Ich kaufe ein Ü
8 Februar 2011Praechtige Geschenke fuer alle Verliebten zum Valentinstag
Liebe regiert die Welt. Unsere Geliebten sind das Wichtigste, was wir im Leben haben. Nicht umsonst wird Valentinstag von allen beliebt und immer ungeduldig erwartet. Einige machen an diesem Tag Liebeserklaerung und natuerlich versuchen wir alle, unser Bestes zu tun, um unser Liebherz zu erfreuen.UnsubscribeYou have been sent this email because you are a Divagen client or have expressed interest in Divagen’s services. If you’d rather skip out hearing the latest about us, feel free to Unsubscribe at any time.
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Sehr geehrte Damen und Herren,
also wirklich mal Leute, so schwer sind Umlaute doch nun wirklich nicht. Ich schenke Euch mal ein paar: Ä, Ö, Ü, ü, ö, ä. Toll oder? Zur Bildung von Komposita empfehle ich dringend die Lektüre eines älteren Artikels, dann wird aus dem Liebherz hoffentlich bald wieder ein Herzliebchen. Was nun die Liebeserklärungen angeht, so hoffe ich doch sehr, daß Euch noch nie eine „gemacht“ wurde. Liebe darf erklärt, Liebeserklärungen inszeniert werden, aber die Worte „Liebe“ und „machen“ sollten niemals im gleichen Satz gebraucht werden. Man darf sich getrost Frühstück, Mittag oder in die Hose machen, aber Liebe (und Liebeserklärungen) werden nicht „gemacht“. Basta!
Wer Liebeserklärungen und gar Liebe „macht“, der braucht auch einen Extra-Feiertag, um seiner oder ihrem Liebsten Blumen und unsäglich hässliche Kucheltierchen zu schenken. Ein Feiertag für die Liebe ist in etwa so romantisch, wie Sex zum Kinder zeugen*.
Hiermit sei kund und zu wissen gegeben, daß Seine Missgelauntheit Roland der Bärbeißige Valentinsalbereien in seinen Ländereien fürderhin für verboten erklärt.
Amen
Roland der Misantrophische
Hüter des Glaubens,
Herr von Binse und Biene,
Fürst vom Dulsberg
Pharao von Mecklenburg/Vorpommern
PS: Für die Verwendung des Wortes „Prächtig“ gibt es einen Pluspunkt.
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*Wer schon mal Sex nach der Uhr, respektive nach dem Eisprung hatte, weiß was ich meine.
So schnell kanns gehen
3 Februar 2011Da lebt man so vor sich hin, in Wohlstand und Zufriedenheit und dann platzt dir ein Aneurysma im Hirn und zack, das war es dann. Gerade noch kerngesund und mitten im Leben, und im nächsten Augenblick Würmerfutter. Mit grad mal 58
Echt bitter sowas.
Ich werd meinen Chef vermissen.


