Lieber Christof S.,
wer so lange Kommentare schreibt, hat sich einen eigenen Artikel verdient. Schon allein deshalb, weil Kommentare in diesem Umfang sonst nur bei den Sexthemen vorkommen. Aber bevor ich mich in allen Einzelheiten mit Deinen ..äh… „Argumenten“ auseinandersetze, ein paar Vorbemerkungen:
- Ich bin Atheist. Ich glaube also nicht an Götter, Geister und Dämonen. Weder an Deinen Gott noch an irgendeinen anderen.
- Was Du glaubst, ist mir – bei allen Respekt- scheißegal. Ich bitte um Verzeihung, daß ich so ordinär werden muß, aber ich wollte mich so unmißverständlich wie möglich ausdrücken.
- Daß du den Sinn des Lebens entdeckt zu haben glaubst, freut mich für Dich, bzw. es würde mich freuen, würde es mich denn interessieren.
- Ich betrachte es als mein Recht, mich über alles lustig zu machen, was ich lustig finde und auch über die Sachen die ich gar nicht lustig finde, aber nicht ändern kann. Ich bin der Hofnarr der den Finger zärtlich in Wunde legt und nochmal rumdreht. Ich bin das blöde Balg am Strassenrand, das mit allen Fingern gleichzeitig auf den Kaiser zeigt und „Aber er hat ja gar nichts an!“ brüllt.
- Zum Ausgleich dazu ist es Dein Recht, Dich über meine Albernheiten zu ärgern/Dich über mich lustig zu machen/mich zur Hölle zu wünschen/etc. pp.
- Allerdings würde ich mir an deiner Stelle die Mühe sparen. Meine liebe Ex-Frau hat mich mal als „arroganten, misanthropischen Mistkerl“ beschrieben, und die Frau hat mich immerhin geliebt. Du kannst Dir also vorstellen, wohin Du Dir Deine Meinung über mich mal stecken kannst.
- Ich habe nicht die Absicht Deinen Glauben/Deine Philosphie/Deine Weltanschauung zu ändern. Ich würde nicht einmal ein entsprechenden Versuch unternehmen. Ich bin fest davon überzeugt, das Diskussionen zwischen Theisten und Atheisten nutzlos sind. Letztlich läuft es immer auf ein „immer zweimal mehr wie du“ hinaus. Außerdem interessiert mich dafür Deine Meinung wie schon gesagt nicht annähernd genug. Du darfst daher das Ganze hier mit einigen Recht als als egozentrisches Selbstgespräch betrachten.
Mahlzeit.
Und nun zu den Einzelheiten: (weiterlesen…)



