Archiv für November 2011

Urlaub

30 November 2011

Urlaub ist meiner Erfahrung nach immer dann besonders erholsam. wenn mann nach ein paar Tagen vergessen hat, welchen Wochentag wir gerade haben. Das mir das schon nach drei Tagen passiert, finde ich einigermaßen erstaunlich, aber immerhin habe ich ja letzte Woche auch vergessen, daß ich überhaupt Urlaub habe.

Ich geh dann mal wieder schlafen.

Monsterprojekt: 52 Bücher, Woche 4

25 November 2011

Thema 4: Der schönste Satz.

Oh endlich mal ein leichtes Thema. Eigentlich hätte ich mir ja gern den Faust zur Brust genommen, aber da war das Fellmonster schneller als ich, und mit dem Dark Johann will ich mich auch nicht anlegen. (Der Name erinnert mich immer ein bißchen an die Star-Wars-Bösewichter. Und ich will ja nicht, das Sith-Lord Darth Joe hier in Dulsberg mit seinem Lichtschwert auftaucht.) Aber he, wenn Goethe nicht geht, geht immer noch Shakespeare. Und was wäre was schöne Sätze angeht, besser geeignet, als „Hamlet“? Ich muß es einmal zugeben, ich liebe Hamlet! Also das Stück. Nicht die Person. (weiterlesen…)

Ich hasse Technik

25 November 2011

Großer Gott, warum das denn alles so schwierig sein!? Herr im Himmel das ist doch alles Oberkacke. Ich HASSE diese Scheißtechnik.
Aber fangen wir am Anfang an. Am Anfang stellte ich fest, daß die Stelle wo bisher mein Fernseher auf dem Boden rumzulümmeln pflegte, nunmehr für ein kleines Regal gebraucht würde, das bisher der Aufnahme von Büchern diente, die aber ihrer erschreckenden Vermehrung wegen, ein größeres Regal bräuchten. Also habe ich das große Regal aufgebaut, sorgfältig mit Büchern bestückt, das kleine Regal zum Fernsehabstellplatz getragen, dort erneut aufgebaut, und festgestellt, daß meine alte Möhre zu groß ist, um auf dem Regal Platz zu finden. Nun ja, der Fernseher war auch schon 15 Jahre alt, Zeit also, ihn in den wohlverdienten Ruhestand* zu schicken. Und weil ich ja nun schon lange kein Student mehr bin, und ich es mir deshalb leisten kann, hab ich mir halt einen neuen Fernseher zugelegt**. Und weil ich dachte, daß ich ein ganz schlauer bin, habe ich mir gleich ein Set von LED-LCD-TV und Blu-Ray-Player für knappe 450€ zugelegt. Das Zeuch kommt also an, ich alles ausgepackt und aufgebaut und angeschloßen, DVD in den Player gepackt und ein geradzu phantastisches Bild überrascht mich. Nur mal so zum Vergleich: Ich habe bestimmt schon zweihunderfantastilliardenmal die originale Raumschiff-Enterprise-Serie gesehen, und mir ist zum ersten Mal aufgefallen, daß unter den Sternen die im Vorspann zu sehen sind, auch blaue und rote Sterne dabei sind. Zugegeben, das bringt die Geschichte nicht wirklich voran, aber ich wollte ja auch nur die Bildqualität loben.
Der Ton allerdings erinnerte mich eher an den 70er-Jahre DDR-Tonbandkassettenrekorder der Marke Anett. Klar, so ein Flachbildschirm hat ja auch keinen Resonanzkörper.
Ich also mit der Technikberatung meines Lieblingsversandhauses gesprochen, was man da wohl tun kann. Tja lieber Kunde hieß es dann, entweder sie gewöhnen sich an den Scheißklang, oder sie besorgen sich eine Heimkinoanlage mit Dobby-Surround-Dingens und Stereobums. „Klingt ja Super„, sage ich: „Was kost denn der Scheiß?“ Oh die gibt´s schon ab läppischen 215 Ocken. Übrigens gleich mit eingebauten Blu-Ray-Player. Nu hab ich doch schon einen Blu-Ray-Gedöhns, was mach den mit nem Zweiten? Macht nix, es gibt auch Heimkinoanlagen ohne Blu-Ray-Teil, kosten aber genauso viel wie mit Blau-Strahlen-Player und ich hätte dann noch ein Teil mehr im Regal. Nee dann lieber mit Player. Die Anlage kommt, ich schließe alles an, das überflüssige  Blu-Strahlen-Abspielgerät verticke ich für ´n Fuffie an die Studenten von nebenan, und nach ein paar Stunden Arbeit habe ich endlich Supi-Bild und Supi-Ton.

Jedenfalls bei DVD und Blu-Ray. Bei den Fernsehsender sieht das schon wieder anders aus. Die öffentlich-rechtlichen kriege ich noch mit guten Bild, aber die privaten Sender haben eine Bildqualität; wie seinerzeit bei der Eröffnung der Reichsfernsehstuben.
Ich also wieder die Technikberatung angerufen. „Hör ma Alta“ sach ich: „Bild ist scheiße!“ „Ja klar ist Bild scheiße“ sacht er: „Du hast ja auch ein analoges Signal. Da kann ein digitaler Fernseher nicht mit umgehen.“ Ach?
Lange Rede kurzer Sinn, was ich nämlich unbedingt noch brauchen würde, wäre ein Common-Interface-Modul + Smartcard, die ich in den Common-Interface-Modul-Slot des Fernseher stecken könnte, und dann hätte ich ein Supi-Bild und Supi-Ton bei allen Fenrsehsendern.
VORAUSGESETZT natürlich, ich würde mir von meinem Kabelanbieter eben jene Smartcard zuschicken lassen. CI-Modul gibt´s ab schlappen 90 Euronen und die Smartcard für 2,99 monatlich.

Wieso kauf ich mir eigentlich einen nietennagelneuen Fernseher, wenn der noch nicht mal annähernd in der Lage ist, daß zu leisten, was der 15 Jahre alte Vorgänger konnte! HIMMELHERRGOTTSAKRA WILL MAN MICH VERARSCHEN!?

Ich war schon kurz davor mir das Modul zu bestellen, da fällt mir ein, daß ich ja eigentlich noch einen Festplattenrecorder*** habe, dem das Modul ja nun auch nicht nützen würde.  Ich also den Technikheini gefragt, wie ich denn nu in Zukunft aufzeichnen kann. „Ja auch kein Problem“ sacht er, da müßte ich mir nur ein Kabel Receiver mit digitalem Videorecorder zulegen, dann bräuchte ich auch das Common-Interface-Modul nicht mehr.

Zähneknirschend besorge ich mir also Kabel Receiver für 299 Glocken und Smartcard, schließe alles an, verschenke den alten Festplattenrecorder an die Studenten von nebenan, und ENDLICH Supi-Bild, Supi-Ton und aufzeichnen kann ich auch wieder.

Also naja… Aufzeichnen an sich geht schon… Jedenfalls bei den öffentlich-rechtlichen Sendern. Bei den Privaten zeichnet er zwar auch auf, aber hinterher ist dann nichts auf der Platte. Also nix mit „Im-Schnelldurchlauf-gucken-was-man-nicht-geguckt-hat.“ Technikberatung angerufen. „Alta! Aufzeichnen geht nicht!“ „Kann sein“ sacht er, „zieh Dir doch mal die Softwareupdates für den Receiver„. Ich so: „Wie das denn jetzt?“ Er so: „Ja bei dem Receiver lag doch ein W-LAN-Stick dabei. Mußt Du nur mit dein W-LAN verbinden.“ „Mensch, ich wohn in ner 63qm-Wohnung, was soll ich ´n da mit W-LAN? Auf´m Scheißhaus surfen?“ „Ja, is aber kein Akt“ sagt er „Kaufste dir einfach ´n W-LAN-Router FÜR 100 Scheine, richtest dir ´n W-LAN ein, schließt den Receiver ans W-LAN an, ziehst Dir die Updates, und dann kannste wahrscheinlich auch die Privaten aufzeichnen.“ „Wahrscheinlich?“ „Wahrscheinlich.“

AAARRRRRGGGHH! LECKT MICH DOCH MAL FETT MIT DIESER TECHNIKSCHEISSE! Alles ist immer kein Problem und kein Akt und überhaupt total einfach, und dann braucht man ein Studium in Ingenieurswissenschaften, nur weil man manchmal ein bißchen Fernsehn gucken will! ABER STATT FERN ZU SEHEN, VERBRINGE ICH MEINE ZEIT MIT DEM STUDIUM VON BEDIENUNGSANLEITUNGEN UND VOR MEINER WOHNUNGSTÜR LUNGERN HAUFENWEISE BETTELSTUDENTEN RUM! Schiebt Euch doch eure  W-LAN-Blu-Ray-Festplattenrecorder-LED-LCD-TV-mit-Bolby-Saund-KACKE BIS ZUM ANSCHLAG IN DEN ARSCH!

So. Ich geh jetzt wieder lesen. Die Technik beherrsche ich wenigstens.

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*Also genaugenommen habe ich ihn an meine Nachbarn verschenkt. Studenten haben ja nix.
**Bei aller Meckerei über das Programm schaue ich von Zeit zu Zeit dann doch ganz gern mal fern.
*** Den habe ich vor allem deshalb, weil ich praktisch nie fernsehe, sondern immer nur am Wochenende im Schnelldurchlauf das sehe, was ich nicht gesehen habe. 

Info aus dem Maschinenraum

23 November 2011

zur zeit verschluckt der Spamfilter wieder massenhaft Kommentare, und weil ich so ne faule Sau bin sehe ich mir das auch nur alle zwei Wochen an. Vor allem Kommentare von Silke und Frankie  sind z.Z. davon betroffen. Tschuldigung.

Lieber Ireneusz Cwirko,

23 November 2011

Also eigentlich war mein Beitrag zum Thema Neutrinos nur ein Witz, oder genau genommen ein Beitrag über Witze über Neutrinos. Aber offenbar ist das nicht so richtig rübergekommen.
Anders kann ich mir jedenfalls Ihre, überaus umfangreichen,  Kommentare nicht erklären. Nicht, daß ich nicht dankbar wäre, für Ihren aufopferungsvollen Versuch mir die Geheimnisse der Physik näherzubringen, aber um ehrlich zu sein…
Also ich verstehe ja so was von gar nichts von der modernen Physik. Um völlig aufrichtig zu sein, ich war schon mit dem bohrschen Atommodell überfordert, und was eine „stehende Welle“ ist, werde ich wahrscheinlich erst im übernächsten Leben begreifen. Mir ist auch nicht ein bißchen klar, wieso Licht „Welle und Teilchen“ zugleich sein kann, und ob Schrödingers Miezekätzchen nun lebt oder tot ist oder beides gleichzeitig, ist mir herzlich gleichgültig, solange Herr Schrödinger seine Muschi nicht in meine Wohnung mitbringt. Katzenallergie, Sie verstehen?

Was ich also eigentlich sagen wollte: Gerne dürfen Sie die Kommentarfunktion dafür nutzen, Ihre Aufsätze zum Thema Quantenphysik zu veröffentlichen, aber ich bitte um Verständnis, wenn der fachkundige Applaus ausbleibt.

Zurück zur Muschi.

Herzlichst

Ihr Roland Schwarzer

Fürst vom Dulsberg 
amtlich bestellter Gegenpapst
König von Mecklenburg/Vorpommern 

Aaaaarghhh

22 November 2011

Eigentlich, hätte ich diese Woche Urlaub. Dummerweise habe ich vergessen, daß ich Urlaub habe, weshalb ich jetzt auch im Büro hocke. Na gut, dann mache ich eben nächste Woche Urlaub, aber ich frage mich, Ist das jetzt ein gutes oder ein schlechtes Zeichen? Ist es nicht ein Zeichen für Urlaubsbedürftigkeit den Urlaub zu vergessen?

Veranstaltungshinweis

21 November 2011

Liebe Leser, Sehr geehrte Damen und Herren, Werte Anwesende,
Römer! Mitbürger! Freunde!
Moin ihr Luschen

Mahlzeit.

Dulsberg-Nord, ihrem amtlich bestellten Fachblatt für Nachrichten von allgemeinen Interesse, tut es leid, Ihnen mitteilen zu müssen, daß auch dieses Jahr wieder mit Weihnachten/Silvester zu enden droht. Weihnacht ist übrigens schon in knapp 4 Wochen.

Der Katastrophenschutz rät auch in diesem Jahr, Verbarikadierungsmaterial rechtzeitig anzubringen, damit sich Freunde, Verwandte und ansteckte Keime der Familie Yersinia pestis christmettis* gar nicht erst einnisten können. Sollte sich die verdammte Bagage schon eingenistet oder angekündigt haben, wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an den örtlich zuständigen Kammerjäger.

Noch besseren Schutz bietet die vorübergehende Auswanderung in weihnachtslose Ländereien.

Herzlichst

Ihr GvD** Roland Schwarzer

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*ein gramnegatives, unbegeißeltes, sporenloses, fakultativ anaerobes Stäbchenbakterium, das sich hauptsächlich von Äpfeln, Nüssen und Pfefferkuchen ernährt. Es zählt zu den Enterobakterien und ist der Erreger der so genannten Weihnachtspest.
**Grinch vom Dienst 

Monsterprojekt: 52 Bücher, Woche 3

18 November 2011

Thema 3: Deutsche Nachkriegszeit (nach dem 2. Weltkrieg)

Oh je, oh je, und wieder ist eine Woche rum, und ein neues Bücherthema steht an. Deutsche Nachkriegszeit soll es also sein, ein Dank übrigens an das Fellmonster, für die Einschränkung auf den zweiten Weltkrieg, anderenfalls wäre das ein ziemlich langer Zeitraum, befindet sich doch Deutschland, so es sich nicht gerade im Krieg befindet, immer in irgendeiner Nachkriegszeit. Aber gut, die zweite Weltkriegsnachkriegszeit soll es sein, und was dem Fellmonster recht ist, soll mir billig sein.
Leider weiß ich von der Nachkriegszeit  nur wenig zu sagen, ist ja schließlich nicht so, als wäre ich dabei gewesen. Nun ja, genaugenommen bin ich dabei gewesen, aber immerhin geht es hier um mein Leben, und das ausschließlich unter „Nachkriegszeit“ zu subsumieren, wäre mir irgendwie nicht recht.
Andererseits muß ich diesen Beitrag ja irgendwie vollkriegen und ein bißchen was habe ich ja nun doch erlebt, also setzt Euch mal alle hin Ihr Hobbitse, der Onkel Roland erzählt Euch jetzt mal n`bißchen was aus seiner Jugend:

Es war einmal vor langer Zeit, als das Wünschen noch geholfen hat, da lebte in den fernen Ländern des Ostens ein Knabe namens Roland, dessen Eltern so arm waren, daß es tagein tagaus nur Kohl und Runkelrüben zu essen* gab. Aber obwohl die Famile des Burschen so furchtbar arm war, daß sie sich noch nicht mal eine Playstationen oder X-Box oder auch nur einen Gameboy leisten konnten, sorgte die kluge Mutter stets dafür, daß der Bursche ausreichend zu lesen hatte und jederzeit das rechte Buch zur Hand hätte, auf das er ein schlauer, wenn auch reichlich eigenartiger, Mann würde.

Moment. Sollte ich nicht eigentlich über Bücher reden? Schon gut, ich komm ja schon zur Sache. Ich habe mir nur gestern ein Rabenschnabelbein in den Sägezahnmuskel gerammt, weil mir eine Speiche im Fahrradrad brach, und da krieg ich immer so furchtbare Migräne von, daß sich mir der Magen umdreht** und ich glatt in den Schnee kotzen könnte. Da hilft noch nicht mal die Kräuterspirale von „Mona und Holmes“, dem Fachmarkt für homöopathische Hundenahrung.

Bücher Herr Schwarzer! Es geht um Bücher! Nu konzentrieren se sich doch ma. Ja, ja, ist ja schon gut. Es ist nur so, daß Frau Fellmonster in ihrem Themenvergabebeitrag auch noch auf ein Gewinnspiel verwies, bei dem lecker Leberwurstkekse zu gewinnen sind. Und für Leberwurstkekse tue ich einiges. Wir hatten schließlich 40 Jahre nur Kohl und Runkelrüben!

Und Bücher hatten wir natürlich auch. Jede Menge sogar. Eines der Bücher die ich, zumindest als Kind, mit Begeisterung las, trug den schönen Titel „Käuzchenkuhle“ Ein Bengel namens Jean-Paul (alias Jampoll) besucht in der tiefsten mecklenburgischen Einöde sein Großvater, der ein großes Geheimnis aus dem Kriege mit sich herumträgt. Ich will nicht zuviel verraten, aber es treten auf: düstere Wälder, finstre SS-Schergen, geheimnisvolle Schätze im SilberSsee und ein tapferer Abschnittsbevollmächtigter. Und weil das Ganze mehr oder weniger ohne moralischen Zeigefinger auskommt, war es ein sehr ansprechendes Buch für Kinder. Wer das heute noch lesen soll, (abgesehen von Ex-Ossis wie mir, mir einem chronischen Hang zur Nostalgie) weiß ich gar nicht zu sagen. Kinder dürften sich nicht sonderlich dafür interessieren*** und Erwachsene dürften vom Plott etwas unterfordert sein.

Trotzdem ein schönes Buch. Vielleicht auch deshalb, weil es etwas darüber erzählt, wie man im Osten groß geworden ist, mit welchen Vorstellungen und Phantasien meine ich. Ach und wo ich gerade die Links prüfe, sehe ich doch plötzlich die Amazon-Vorschlagsliste. Sieh mal einer an, „Timur und sein Trupp“ wird mir das vorgeschlagen. Und „Botsmann auf der Scholle“. Das habe ich sogar noch! Und da, guck doch „Die Reise nach Sundevit“ und „Lütt matten und die weiße Muschel“ Die habe ich alle gelesen!

Was machen Sie denn noch hier? Die Welt da draußen ist voller Bücher, da müssense sich ja nun nich im Internet langweiln tun. Gehen und lesen Sie! Lesen Sie!

*Brubbelt Unverständliches klemmt sich zwanzig Bücher unter Arm und geht ab nach links zur Leseecke“

PS: Krieg ich jetzt ein Leberwurstkeks?

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*und natürlich Brot, Wurst, Käse, Fleisch und was man sonst so braucht um groß und stark zu werden, aber sonst gab es praktisch nichts.
** Wir Mediziner nennen das „Morbus Umdreher“ nach den dem berühmten Kurpfuscher Hannibal Umdreher, der auch nie wußte was grad Sache war.
** Es sei denn man verfilmt das Buch neu. Mit Bruce Willis als Abschnittsbevollmächtigten und Christoph Waltz als SS-Scherge. 

Neues aus Dulsberg

18 November 2011

Veranstaltungstipp: Am Sonnabend dem 26.11 findet in Dulsberg das „Interkulturelle, afrikanische Frauenfest Dulsberg“ statt. Nicht unbedingt eine Veranstaltung, die ich besuchen würde, (schon allein deshalb, weil nur Dulsbergerinnen und Hamburgerinnen geladen sind, und ich will den Schwestern, ja nicht den Abend mit Testosteronausdünstungen versauen) aber ich dachte, ihr solltet es wissen. Nicht das ihr am Ende irgendwann das Plakat zur Veranstaltung seht und Euch ärgert, weil keiner was gesagt hat.
Ich würde ja ein Frauenfest schon deshalb nicht besuchen, weil ich mich sicher zu Tode langweilen würde. Nicht etwa weil Frauenfeste per se eine langweilige Angelegenheit wären, sondern weil ich sicher bin, daß kein Frauenfest mit meiner Phantasie mithalten kann. Aber was kann das schon.

OK ich bin ein Schwein.

 

Juhu.

17 November 2011

Heute steht ein Gespräch mit dem neuen Bereichsleiter an. Zum „persönlichen Kennenlernen“ heißt es. Ganz ehrlich? Ich mag diese „Meine-Tür-steht-immer-offen-Führungsmethode“, die man als smarte Führungspersönlichkeit der neuen Generation anscheinend auf der Führungspersönlichkeitenschule lernt, nicht sonderlich. Ich mag Chefs, die mir sagen was sie von mir erwarten, und mich anschließend meine Arbeit machen lassen. Und das möglichst ohne mir auf den Sack zu gehen. Aber der Bursche ist ja noch jung (ganze 5 [in Worten: fünf] Jahre jünger als ich), und gewiß kann ich ihm noch den einen oder anderen väterlichen Ratschlag mitgeben.
Da freut er sich bestimmt drüber.

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Nachtrag nach Terminende: Ich habe mich mit väterlichen Ratschlägen dann doch ein bißchen zurückgehalten. Allerdings habe ich Ihm ein zwei Dinge erzählt, und ich muß sagen, daß er das Zuhören zumindest überzeugend simulieren kann.


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