Archiv für die Kategorie ‘Götter, Geister und Dämonen’

Da bebt die Erde

17 Dezember 2009

Es ist zwar schon ein paar Tage her, aber diesen Knüller will ich Euch nicht vorenthalten. Die Ursache von Erdbeben und Tsunamies ist nämlich, wenn wir dem indonesisches Kommunikations- und Informationsminister Tifatul Sembiring glauben dürfen, Pornografie. Nicht wahr, da staunt ihr jetzt liebe Leser, und vielleicht fragt sich jetzt der eine oder andere, wieviele Leute er schon umgebracht, weil er sich flott einen runtergeladen hat. Meine Güte müssen die Hammerpornos in Indonesien haben!
Ich warte jetzt darauf, daß die CIA die Killermasturbation für sich entdeckt. Da ergeb sich ja ganz neue Möglichkeiten! Statt 100.000 Soldaten in den Irak zu schicken, holt man sich einfach ein paar hundert notgeile Wixer, verteilt ein paar Pornos, und zwei Wochen später liegt das Land in Schutt und Asche. Wenn Hitler das gewußt hätte, Stalingrad hätte sich keine 2 Tage halten können.

Also wenn ich Gott wäre, wäre mir eine Schöpfung die solche Idioten hervorbringt überaus peinlich.

Alle Jahre wieder

7 Dezember 2009

wenn es in Deutschland so recht gemütlich wird, weil angeblich vor 2000 Jahren eine Jungfrau [sic!] ein Kind in einem Stall in Bethlehem entbunden haben soll, weshalb nun jedes Jahr die Fenster und Türen mit blinkenden und glitzernden Lichtern geschückt werden, daß man schier den Weg zum Lieblingsbordell nicht wiederfindet, kommen die Medienmenschen daher, die ihr Handwerk in der Schmalzbäckerei erlernt haben, und stellen der Menscheit, vertreten durch allerlei Prominenz, die Gretchenfrage, wie man es nämlich mit der Religion halte.
Und weil nun auch an der Prominenz die Krise nicht vorübergeht, und ja irgendwie das Schmalzgebäck auf den Weihnachtsteller kommen muß, (oder vielleicht auch, weil die Prominenz nur deshalb prominent ist, weil sie zu jedem Scheiß was zu sagen hat) finden sich stets genügend Flachpfeifen, die mit strahlenden Kinderaugen davon erzählen, wie toll es seinerzeit war, wenn man barfuß durch den Schnee lief, um nur ja rechtzeitig bei der Weihnachtsmesse zu sein. Man hatte ja nicht viel, damals in den 70gern, aber das wenige hat man geteilt, und überhaupt, diese furchtbare Kommerzialisierung des Festes, sei schon irgendwie traurig. Nicht weniger traurig ist es dann natürlich, wenn manche Kinder gar keine Geschenke bekämen, und dann die armen Tiere die bald überall ausgesetzt würden, und überhaupt und sowieso.
Alternde Schauspieler, vorzugsweise weißhaarig, lesen aus der Bibel vor, und jeder, der nicht schnell genug Selbstmord begehen konnte, muß dann noch mal sagen, wie toll er die Weisheit der Bibel findet, und das er fände, daß uns das alte Buch, auch heute noch viel zu sagen hätte. *Öööörrrghs*
Auf dem SPIEGEL-Titelblatt wird Hitler vorübergehend durch Jesus ersetzt, in Fernsehen läuft zum phantastilliardensten Male Loriots Weihnachtssketch über Familie Hoppenstedt (früher war mehr Lametta), „Der kleine Lord“, „Die Geister die ich rief“ und natürlich „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, und im Radio läuft „Last Christmas“. Ich bin dann mal wieder im Fernsehstreik.
Die Werbung verkauft mir jeden noch so blöden Dreck als „Ideales Weihnachtsgeschenk“, sei es nun Haarspülung, Klodesinfektionsmittel oder einen Gutschein für den Altersruhesitz von Opi.
Politiker faseln von Verantwortung, und daß man sich doch Zeit für andere nehmen soll, gerade so, als ob die verstünden wovon sie reden.
Und natürlich singt und klingt es allerorten von Nächstenliebe und dem Fest der Familie. LECKT MICH DOCH FETT!! (mehr…)

Viel zu früh

25 November 2009

Ich liebe es früh aufzustehen.

D.h. um ganz genau zu sein, hasse ich es früh aufzustehen, denn was auch immer Theologie und Evolutionsbiologie behaupten, weder habe ich mit Affen gemeinsame Vorfahren, noch stamme ich von Gott ab. Meine Vorfahren hießen Bär oder Murmeltier. Und deshalb neige ich auch eher dazu, mich morgens noch mal rumzudrehen. Nun ist es zwar theoretisch denkbar, daß irgendwanneinmal ein Affenvorläufer ein Murmeltiervorläufer, oder Gott eine Bärin flachgelegt hat*, aber das führt hier eindeutig zu weit.
Jedenfalls hasse ich es früh aufzustehen, aber ich habe mindestens zwei plausible Gründe trotzdem früh den Arsch hochzukriegen. Erstens hasse ich es nämlich noch vielmehr, bis 18:00 Uhr auf Arbeit rumzuhängen, und zweitens hat Chef grad Urlaub, und die Gelegenheit ungestresst zu arbeiten, muß man ja ausnutzen.
Mit anderen Worten, ich liebe es auszuschlafen, ich komm nur zu selten dazu, weil ich meinen Arbeitstag hinter mich bringen will. Ob es nun aber besser ist, früh oder spät zur Arbeit zu kommen, wo man doch trotzdem insgesamt 8h mit Arbeit verschwendet, ist freichlich Glaubenssache.

Wobei…, Glaube und Frühaufstehen ist ja auch wieder so ne Sache. Katholiken halten Trägheit für eine Todsünde, Protestanten interpretieren Wohlstand nicht selten als Zeichen der Erwählung, und versauen sich glücklich das Leben durch Fleiß und Arbeit**, Moslems sollen in Demut den Aufgaben des Tages nachgehen*** und Buddhisten fegen oft den ganzen Tag den Klosterhof um zur Erleuchtung zu finden. Den Juden ist immerhin für die Erfindung des Wochenendes zu danken, was schon mal nicht schlecht ist, aber ansonsten ist das Judentum auch nicht gerade für Müßigang berühmt geworden.
Einzig die PKHF™ hat den Wert der Faulheit richtig erkannt, hat allerdings den Nachteil, daß man damit den Arbeitgeber nicht im Mindesten beeindrucken kann.

Zurück zum Thema: Früh aufzustehen, obwohl einem die Eltern Langschläfrigkeit ins Genom gepackt haben, ist so ziemlich das Blödeste was man machen kann. Man geht ja schließlich auch nicht ins Bett wenn man nicht müde ist, oder isst, obwohl man keinen Hunger hat. Gerade in Deutschland macht man das aber natürlich trotzdem, um 18:00 Uhr wird geabendbrotet, und ins Bett geht’s nach den Tagesthemen. Komme Was Da Wolle!

Hmm. Was wollte ich eigentlich erzählen? Ach so: Das ich viel zu müde bin, um überhaupt irgendwas zu erzählen. Schönen Tach noch. :mrgreen:

 

 

 

 

*He, der Typ bumst auch fremder Leute Jungfrauen! Solchen Leuten muß man alles zutrauen!
** Na ja, zumindest Calvinisten neigen gern mal dazu, unentspannt auf Faulhheit zu reagieren.
*** „Denn der Islam fördert die Arbeit und ist dem Müßiggang und der Passivität abgeneigt.“ (hier)

Das kann ich auch

17 November 2009

Bischöfin Maria Jepsen startete am Donnerstag die Aktion „ökumenische Friedensdekade“, die seit 30 Jahren an den zehn Tagen vor dem Buß- und Bettag (18. November) stattfindet. (Quelle)

Überall in Hamburgs S- und U-Bahn-Höfen sieht man sie jetzt, ganz entzückende Kinderbilder die ein paar Bibelsprüche zum Thema Frieden illustrieren sollen.

Entzückend

Ich finde das super! Und ich möchte meine Unterstützung anbieten. Für die nächste Plakataktion habe ich schon mal ein paar Illustrationen entworfen. Allerdings habe ich ein paar andere Sprüche genommen. Soll ja nicht langweilig werden oder? (mehr…)

Winke-Winke-Lala

30 Oktober 2009

Ich liebe Besucher. Und ich weiß es sehr zu schätzen, wenn sie wieder abreisen. Mein Reich gehört wieder ganz alleine mir. Bleibt eigentlich nur noch eins zu tun. (mehr…)

Hummeln hört die Signale!

29 Oktober 2009

Dank eines Artikels unserer Wunderbaren Welt des Wissens bin ich auf ein Thema aufmerksam geworden, das offenbar schon vielzulange der Öffentlichkeit verschwiegen und verheimlicht wurde.
Wie ursprünglich die Riesenmaschine berichtete, ist es offenbar gängige Praxis zu Bestäubung von Tomaten statt Bienen Hummeln einzusetzen. „Ei na und?“ mag jetzt der eine oder andere fragen: „Was soll daran so schlimm  sein? Is doch schon schön wenn auch Hummeln nicht bummeln? Gnihi.“ „Ja freilich“ sag ich da: „Auch Hummeln sollen nicht darben, aber erstens bin ich für schlechte Reime zuständig, und zweitens geht es hier nicht um Hummelarbeit ansich, sondern um die Gründe, warum man statt Bienen Hummeln einsetzt.“ Welche dies sind, darüber klärt uns mit kaum verholenen Zynismus die Hummelbestäubungsinformationsseite auf.
Hummel so heißt es dort, hätten ein höheres Arbeisttempo, könnten mehr tragen und wären „darüber hinaus anspruchsloser in Bezug auf ihre Arbeitsbedingungen.“ Ha! Wird die Hummel der Türke des 21Jh.? Günter Wallraff wo bleiben Sie? Auch wären Hummeln noch bei „geringer Lichtintensität aktiv“ und ließen sich auch „von starkem Wind und leichtem Regen nicht abschrecken.“ Mit anderen Worten, die schuften auch noch bei Bedingungen, bei denen man keine Biene nach draussen jagen würde. Ja? Soll das damit gemeint sein? Frechheit.
Das wichtigste Argument für die Hummelbestäubung ist aber, daß “dass sie [Hummeln] kein Kommunikationssystem haben“, weshalb sie einander nicht über einträglicher Quellen in formieren können.
Oder wie die Riesenmaschine sagt: „Während Kollegin Biene ihren Co-Bienen vortanzt, dass jenseits der langweiligen Tomaten viel leckerere Blüten warten, ist die dicke Hummel so doof, nur dort bestäubend herumzubrummen, wo man sie ausgesetzt hat.
Man nutzt hier offensichtlich die kommunikative Behinderung der Hummeln aus, und zieht schnöden Profit daraus!

Wir, die PKHF™ verurteilen die schamlose Ausbeutung des puschligsten Insektes aller Zeit, auf’s Allerschärfste, und fordern mit aller Deutlichkeit, mit dieser Hummelfeindlichkeit einzuhalten! Hiermit laden wir ein zur Gründung der „Initiativgruppe Hummel Hummel – Mors Mors“, und erwarten zahlreiche Unterstützung.

Zurück in die angeschlossenen Irrenhäuser!

 

Aber was mich wirklich mal interessiert: Wie schmeckt eigentlich Hummelhonig? Und wie Tomatenhummelhonig? Hat irgendwer Erfahrungen?

Jetzt dreht sie völlig durch

21 Oktober 2009

Für mein „Zahnpflege-durch-Süßigkeiten-Experiment“ habe ich mir mal eben ein Beutelchen Xylitol bestellt. Und als ich grad so in die Apotheke schlendere und mir die Apothekentante den Beutel  rüberreicht, schaut sie noch mal auf die Packung und sacht: „Für Zahnpflege haben wir aber auch tolle homöopathische Produkte.“ und guckt so begeistert, wie ein Zeuge Jehovas auf Extasy. Ich will nicht groß rumdiskutieren und sage schnell: „Nö brauch ich nich“ „Das funktioniert aber gaaanz toll!“ „Ja ja“ knurre ich warnend: „Will trotzdem nicht.“ „Aber Homöopathie ist wissenschaftlich belegt!!!“ Ich seufze so vor mich hin und denke, ‘Also doch wieder diskutieren’. „Nee ist sie nicht“ belle ich diesesmal: „das ist Nichts als Hokuspokus, um leichtgläubigen Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Basta!“
Guckt die Apothekentante ganz beleidigt.

Ich dachte ja immer, daß man als Apotheker Pharmazie studieren muß, mithin wenigstens die Grundlagen kritischen Denkens mitbekommen sollte, aber das scheint in diesem Fall nicht geholfen zu haben. Und selbst wenn man einmal annimmt, daß die Tante in allem Recht hätte: Was ist denn eigentlich aus „Der Kunde hat immer recht“ geworden?

Als ich mich dann schon auf dem Weg nach draussen befinde ruft sie mir dann noch nach: „Da sind übrigens E’s drin!“ „Hä?“ „Na so Zusatzstoffe!“ „Ach ja?“ frage ich, und schaue noch mal auf die Packung. Stimmt, auf der Zutatenliste wird auch E300 aufgeführt. Wahnsinnig gefährlich. Ich brauch ne neue Apotheke. :)

Apropos Homöopathiedingens: Auf Anregung von Schulmedizinerin Fr. Dr. Buchstäblich-Seltsam möchte ich auf einen Artikel im gwup.blog hinweisen, und um Abstimmung bitten.

Wenn Fundamentalisten Filme machen,

4 September 2009

kommt so etwas dabei raus:

Zum Inhalt: Kopflastiger Wissenschaftler und Pastorensohn verliert den Glauben, weil ihm die Ehefrau weggestorben ist. Das ist freilich bitter, und säuft er ein bißchen viel und spricht nicht mehr mit dem Pastorenpapa. Wissenschaftlersohn findet in einer Zeitkapsel ein 50 Jahre alten Brief, in welchem vom 11.9 bis zum Erdbeben in Kobe so gut wie alle größeren Katastrophen aufgeführt sind. Außerdem sagt der Brief das Ende der Welt voraus. *OhSchreck!* Wissenschaftler gerät in Panik, läuft ein bißchen hin und her und versucht den Wissenschaftlersohn in Sicherheit zu bringen. Darum kümmern sich dann aber lieber die Engel oder Aliens oder Alienengel (was weiß ich denn schon), die ein paar unschuldige (auserwählte!) Kindlein samt süßer Kaninchen mittels einer intergalaktischen Arche (im Porschedesign) auf einen anderen Planeten bringen, wo sie dann wie einst Adam und Eva im Garden Eden herumhüpfen (und wahrscheinlich einen weiteren Planeten versauen dürfen).

Wissenschaftler erkennt worauf es im Leben wirklich ankommt (Familie, Liebe und der Glaube an eine irgendwie höhere Macht), versöhnt sich mit dem Pastorenpapa, und stirbt. Pastorenpapa stirbt. Pastorenehefrau stirbt auch. Rest der Menscheit stirbt.

Das alles ist in etwa so subtil wie ein brennender Scheiterhaufen oder ein Schlag mit dem Hirtenstab und so intelligenzbefreit wie ein Kreationistenkonkreß. Und wer schon „I am Legend“ zum Kotzen fand, sollte sich diesen Film eher nicht antun.  Ist nur Zeitverschwendung und ehrlich gesagt habe ich interessantere Predigten bei Bibel-TV gesehen.

Da leihe ich mir einmal einen Film aus…

Prominente Unterstützung für die PKHF

4 September 2009

I don’t mind
As long as there’s a bed beneath the stars that shine
I’ll be fine, give me a minute, a man’s got a limit
I can’t get a life if my heart’s not in it
Hey Hey
(Oasis The Importance Of Being Idle)

Na das sag ich doch die ganze Zeit.

Die 10 Gebote der Faulheit

27 August 2009
  1. Du sollst Freude am Leben haben.
  2. Du sollst nicht unnütze Güter ansammeln noch Reichtümer erstreben, denn sie lenken dich nur vom Wesentlichen ab. Bedenke, daß Du sterben mußt, und Habsucht läßt Dich nicht einen Tag länger leben.
  3. Du sollst nicht mehr Zeit mit der Arbeit, als mit Deinen Kindern verbringen.
  4. Gedenke des Feierabends und halte ihn heilig.
  5. Du sollst in Frieden mit deinen Mitmenschen leben, denn wahrlich ich sage Dir: Krieg macht zuviel Arbeit.
  6. Du sollst freigiebig und großzügig und hilfsbereit zu Deinem Nächsten sein, denn so hat jeder weniger Arbeit.
  7. Weder sollst Du Deinen Nächsten zur Arbeit zwingen, noch sollst Du Dich zwingen lassen.
  8. Du sollst ein furchtloses Leben führen und jede Woche Kuchen backen.
  9. Du sollst Deinen Kopf benutzen, denn es steht geschrieben: Wer’s nicht im Kopf hat, muß es in den Beinen haben.
  10. Du sollst Dir nicht von jedem Dummbatz Vorschriften machen lassen.