Ach Vallie

7 Dezember 2009 von rolandschwarzer

Die Resultate in Amerika, das ist der Beweis absolut neuartiges Diaetkonzept hat in Amerika die Schlankheitsindustrie geradezu revolutioniert.

Äh, das es im Land der Fettwänstigkeit irgendwelche Resultate für irgendwas diätenartiges gibt, überzeugt mich ja nun nicht unbedingt. Nichts für Ungut liebe Amerikaner.

Ab jetzt ist es moeglich, nicht das Gewicht zu verringern, indem Sie dem Stoffwechsel weniger Nahrung zufuehren, sondern indem Sie ihn dazu antreiben, di e aufgenommenen Naehrstoffe besser zu verbrauchen. Und zwar so wirkungsvoll, dass auch die hartnaeckigen „Rettungsringe“, die sich ueber Jahre abgelagert haben, dabei verbraucht werden.

Mit anderen Worten: Ich darf genausoviel fressen wie sonst, nehme aber trotzdem ab, weil ich mehr Energie verbrauche? Die Diät kenne ich schon, nennt sich SPORT!

Sie haben noch Zweifel?

Nur unwesentliche.

Probieren Sie es und Sie werden gleich ueberzeugt werden,…

Ich werde überzeugt werden? Klingt irgendwie nach Mafia gell? (Mein Vater machte ihm ein Angebot, das er nicht ablehnen konnte.)

…denn Sie werden quasi mitverfolgen koennen, wie Ihre Fettpolster sich reduzieren.

An meine Fettpolster lasse ich nur Wasser und Jennie Aniston. Also Finger weg!

So werden Sie sozusagen von selbst schlank.

Na so ein Glück, dann kann ich mir den Besuch ihrer Seite ja sparen.

http://zipuc.com/FWt2

leckmichdochfett.de

Mit netten Gruessen

Du mich auch!

Dr. Vallie Kaub

Prof. Dr. Dr. Dr. hc. habil. dingens. Roland Schwarzer

Alle Jahre wieder

7 Dezember 2009 von rolandschwarzer

wenn es in Deutschland so recht gemütlich wird, weil angeblich vor 2000 Jahren eine Jungfrau [sic!] ein Kind in einem Stall in Bethlehem entbunden haben soll, weshalb nun jedes Jahr die Fenster und Türen mit blinkenden und glitzernden Lichtern geschückt werden, daß man schier den Weg zum Lieblingsbordell nicht wiederfindet, kommen die Medienmenschen daher, die ihr Handwerk in der Schmalzbäckerei erlernt haben, und stellen der Menscheit, vertreten durch allerlei Prominenz, die Gretchenfrage, wie man es nämlich mit der Religion halte.
Und weil nun auch an der Prominenz die Krise nicht vorübergeht, und ja irgendwie das Schmalzgebäck auf den Weihnachtsteller kommen muß, (oder vielleicht auch, weil die Prominenz nur deshalb prominent ist, weil sie zu jedem Scheiß was zu sagen hat) finden sich stets genügend Flachpfeifen, die mit strahlenden Kinderaugen davon erzählen, wie toll es seinerzeit war, wenn man barfuß durch den Schnee lief, um nur ja rechtzeitig bei der Weihnachtsmesse zu sein. Man hatte ja nicht viel, damals in den 70gern, aber das wenige hat man geteilt, und überhaupt, diese furchtbare Kommerzialisierung des Festes, sei schon irgendwie traurig. Nicht weniger traurig ist es dann natürlich, wenn manche Kinder gar keine Geschenke bekämen, und dann die armen Tiere die bald überall ausgesetzt würden, und überhaupt und sowieso.
Alternde Schauspieler, vorzugsweise weißhaarig, lesen aus der Bibel vor, und jeder, der nicht schnell genug Selbstmord begehen konnte, muß dann noch mal sagen, wie toll er die Weisheit der Bibel findet, und das er fände, daß uns das alte Buch, auch heute noch viel zu sagen hätte. *Öööörrrghs*
Auf dem SPIEGEL-Titelblatt wird Hitler vorübergehend durch Jesus ersetzt, in Fernsehen läuft zum phantastilliardensten Male Loriots Weihnachtssketch über Familie Hoppenstedt (früher war mehr Lametta), „Der kleine Lord“, „Die Geister die ich rief“ und natürlich „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“, und im Radio läuft „Last Christmas“. Ich bin dann mal wieder im Fernsehstreik.
Die Werbung verkauft mir jeden noch so blöden Dreck als „Ideales Weihnachtsgeschenk“, sei es nun Haarspülung, Klodesinfektionsmittel oder einen Gutschein für den Altersruhesitz von Opi.
Politiker faseln von Verantwortung, und daß man sich doch Zeit für andere nehmen soll, gerade so, als ob die verstünden wovon sie reden.
Und natürlich singt und klingt es allerorten von Nächstenliebe und dem Fest der Familie. LECKT MICH DOCH FETT!! Den Rest des Beitrags lesen »

Nikolaus ist ein Sackgesicht. Nämlich!

6 Dezember 2009 von rolandschwarzer

Und wieder ein Jahr, wo ich mir meine Nikolausgeschenke selbst kaufen muß. Hab ich das verdient?

Ode an das braune süße Zeugs

4 Dezember 2009 von rolandschwarzer

Meine Schokolade versteht mich

Kaffee belebt nich,
Rasierer geht nich,
Pimmel steht nich
Liebste verschmäht mich.

Ich sorge mich nicht
Meine Schokolade versteht mich.

Chef nervt redlich,
Hirn verdreht sich,
Bauch bläht sich,
Tag, scheints, vergeht nich.

Doch ich steh es durch,
mit Schokolade, versteht sich.

Nebel hebt sich,
Wind dreht sich,
Sturm legt sich,
Wolke verweht sich.

Alles wird gut,
meine Schokolade versteht mich.

Herzlichen Dank für die Anregung an D. Kuhlmann. :D

Neulich beim Reservistenverband

4 Dezember 2009 von rolandschwarzer

Nach einer gemeinsamen Übung mit THW und Reservistenverband:

Leutnant der Reserve: „Das hat mir sehr gut gefallen. Klare Befehle. Eindeutige Kommandos. Sie haben mal gedient, stimmts?
Ich: „Also genau genommen diene ich noch immer, aber ich war auch mal Soldat.“
Leutnant der Reserve: „Hä?“

Ich hasse es, meine besten Pointen an Uniformträger zu verschwenden.

Der entgültige Enke-Kommentar

3 Dezember 2009 von rolandschwarzer

Die Titanic bringt es mal wieder auf den Punkt.

Das Wort zum Freitag

3 Dezember 2009 von rolandschwarzer

Guten Morgen liebe Hobbitse.

Als ich neulich so beim Hausarzt saß, um mir, meiner überhöhten Blutfettwerte wegen, Blut abnehmen zu lassen, kam mir plötzlich der Gedanke, daß ich mitunter schon reichlich gedankenlos bin. Also zum Beispiel habe ich mir noch nie Gedanken meiner überhöhten Blutfettwerte wegen gemacht. Das macht schließlich schon mein Arzt zur Genüge, und er geht mir auch reichlich auf die Nerven damit. Gar schröckliche Tode sagt er mir vorraus, und guckt dabei so ernst wie einst Herr Dumbeldore über seine Lesebrille, als ob er mich vor Lord Voldemort persönlich warnen wollte. „Arterienverkalkung!“ flüstert er dann, und: „Koronare Herzerkrankung! Herzinfarkt!! Periphere arterielle Verschlusskrankheit!!! Schlaganfall!!!!“ und guckt ganz besorgt. Was mich betrifft, könnte er genausogut „Avada Kedavra“ flüstern. Jedenfalls würde es mich auch nicht mehr beeindrucken. Immerhin hat er mich vor einem halben Jahr mal dazu überedet cholesterinsenkende Medikamente zu schlucken, und seitdem mache ich das auch jeden Tag. Und das obwohl mein Herz völlig gesund ist. Aber vielleicht nützt es ja dem Hirn. Dann kann es, wenn schon nicht gedankenvoller, so doch wenigstens etwas länger gedankenlos sein.

Aber zurück zur Gedankenlosigkeit. Trotz dieser, oder vielleicht wegen dieser(?), gibt es eine ganze Menge Leute, die mich für einen ziemlich schlauen Burschen halten. Das verblüfft mich praktisch jedesmal, denn im Grunde denke ich über mich das genaue Gegenteil. Irgendwann habe ich dann mal vorsichtig ermittelt, wie die Leute nur immer darauf kommen. Die Antworten fand ich gelinde gesagt, überraschend.
Da war nämlich zum einen der Umstand, daß ich in Gesellschaft die Klappe zu halten pflege, und zum anderen die Tatsache, daß ich mehr als ein Buch mein Eigen nenne, die manch Mitmenschen zu der Einschätzung verführte, ich sei ein kluger Kopf.
Ich glaube, da muß ich mal was richtig stellen. Es stimmt, kluge Menschen neigen dazu, ihre Meinung oft erst nach langen Überlegen kundzutun, und halten bis dahin oft die Klappe. Daraus zu schließen, daß Schweiger große Denker seien, ist aber Quatsch. Schweigen schließlich jeder Vollidiot, auch wenn die das nicht oft tun.
Was nun die Anzahl der Bücher angeht, die man gelesen und im Zweifelsfall sogar gelesen hat, will ich es mal mit einem Gleichnis versuchen: Ein Diabetiker spritzt sich nicht etwa deswegen Insulin, weil er soviel davon hat, sondern weil es ihm an selbigen mangelt! Wem nun nicht genügend eigene Gedanken durch den Schädel schießen, muß sich eben die Gedanken anderer Leute ausborgen, und das geht nun mal am Besten über Bücher. Alles klar?

Davon einmal abgesehen, sollte doch jedermann nach der letzten „Germanys-Next-Topfmodel-Staffel“ klargeworden sein, daß es nicht darauf ankommt, was im Kopf drinsteckt, sondern wie selbiger aussieht. Denn wie jedermann weiß, gelten schöne Menschen als intelligenter und sozial kompetenter als ihre weniger attraktiven Mitmenschen.

Moment mal. Soll das heißen, daß ich gar nicht klug bin? Nur schön? Frechheit!!

Goldfisch vielleicht?

2 Dezember 2009 von rolandschwarzer

Ich habe es ja nicht so mit gesllschaftlichen Verpflichtungen, und innerhalb meiner vier Wände bin ich lieber allein. Zum einen neigen Menschen dazu, mir auf die Nerven zu gehen, und zum anderen stören sie (insbesondere Frauen) meine mir eigenen Tagesordnung. Ich bin also gerne allein.
Allerdings, hat längeres Alleinleben den Nachteil, daß die sozialen Normen, die einem das liebende Mütterlein zärtlich in den Schädel geprügelt hat, nach und nach abschleifen, bis man dann eines Tages schmatzend am Mittagstisch sitzt,  grummlige Selbstgespräche führt, und sich am Sack kratzt, was ganz besonders peinlich ist, wenn man denn ausnahmsweisemal nicht alleine isst.
Sich also von Zeit zu Zeit unter Leute zu begeben ist ratsam, wenn man gewissen Asozialisierungstendenzen entgegenwirken möchte. Andererseits will ich mir natürlich nicht nur deshalb eine Frau ins Haus holen, damit ich mir keine unhygienischen Angewohnheiten zuziehe. Außerdem wüßte ich ja auch gar nicht, was ich tagsüber mit der Frau machen sollte, schließlich kann man die nicht den ganzen Tag sich selbst überlassen.

Also habe ich mir überlegt, ob ich mir nicht stattdessen ein Haustier zulegen sollte. Aber auch hier würde es ein paar Schwierigkeiten geben. Auf meine allerliebsten Lieblinglingstiere die Katzen reagiere ich allergisch, Hunde sind charakterlose Mistviecher und Feldhamster stehen unter Artenschutz. Und was bleibt dann schon noch groß? Wiesel in der Wohnung zu halten, dürfte wohl sehr zu Lasten der Wohnung gehen, oder?
Als Kind hatte ich eine Menge Haustiere, von den ich viel lernen konnte. Bedauerlicherweise lernte ich meist nur etwas darüber, wie kurz das Leben ist. Meine Tanzmäuse konnten ihre inzestiösen Angewohnheiten nicht ablegen, und so starb die vierte Generation an akuter Lebensuntüchtigkeit, und die erste an Erschöpfung. Mein Goldhamster strangulierte sich in seinem Laufrad, mein Meerschweinchen vergiftete sich mit Kohlenanzünder und mein blöder Wellensitich stürzte sich aus dem Fenster (Das blöde Vieh konnte unfallfrei noch nicht mal vom Tisch zum Fußboden fliegen, und ein Flug aus dem viertem Stock hat ihn eindeutig überfordert.) Meine Fische waren der Ansicht, daß Wasser regelmäßig erneuert werden müsste, und starben, als ich sie eines besseren belehren wollte. Sture Drecksviecher!
Am längsten hielt sich noch mein Kater, der aber auch nur Fressen, Ficken und Schlafen im Sinn hatte, und deshalb nach zwei Jahren zu meinen Nachbarn zog, weil es dort mehr zu fressen gab.

Man sieht, die Überlebenswahrscheinlichkeit für Tiere ist in meinem Haushalt nicht gerade sensationell hoch, weshalb es vielleicht doch klüger wäre, sowahl auf Frauen als auch auf Tiere zu verzichten, und mich stattdessen auf Pflanzen zu konzentrieren. Die stört dann auch mein schmatzen nicht. Andererseits kann so ein Fikus schon reichlich sensibel sein.

Hmmm ich weiß nicht ich weiß nicht…

Flatologie und Sport

29 November 2009 von rolandschwarzer

Liebe Sportsfreunde,

ich sage es ja nicht gerne, aber auch ich kann mich irren. So wollte ich heute beispielsweise ganz schlau sein, und mir bei meinem Schwimmtraining das dritte Newtonsche Axiom zunutze machen. Also aß ich zur Vorbereitung aufs Training ungefähr 1kg Schichtkohl, um solcherart einen veritablen Raketenantrieb zu erzeugen. Was Kalmare und Tintenfische können, kann ich schließlich schon lange.
Ich will es unumwunden zugeben, das funktioniert nicht. Der Zeitgewinn auf 80 Bahnen à 25meter kann getrost vernachlässigt werden.
Dennoch will ich dieses Experiment nicht als völlig nutzlos bezeichnen. Denn einen Vorteil hat die Sache dennoch. Die Schwimmbahn hat man praktisch für sich allein. :mrgreen:

Sport frei!

Nachtrag: Da hätte ich ja fast übersehen, daß heute erster Advent ist. Na dann will ich mal, passend zum Thema, ein Licht anzünden: Den Rest des Beitrags lesen »

Immer schön aufpassen

28 November 2009 von rolandschwarzer

geklaut bei sapere aude